Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

27. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) an der Goethe-Universität Frankfurt eröffnet

FRANKFURT. Es geht ihnen um nichts weniger als um die Zukunft der Demokratie: In der Goethe-Universität ist am Dienstag, 25. September, die 27. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) eröffnet worden. An den vier Kongresstagen werden mehr als 1000 Expertinnen und Experten die „Grenzen der Demokratie“ in Podiumsdiskussionen, Panels, Lectures und Roundtables diskutieren und ausloten. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Ferdinand Müller-Rommel, Vorstandsvorsitzender der DVPW (Leuphana Universität Lüneburg), Roger Erb, Vizepräsident der Goethe-Universität, sowie Prof´in Dr. Sigrid Roßteutscher, Dekanin des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität. DPVW-Vorstandsvorsitzender Müller-Rommel wünschte den Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern in seinen Eröffnungsworten einen „guten Kongress, neue wissenschaftliche Kontakte und inhaltliche Anregungen“. Er lobte die Goethe-Universität als „historischen Standort“ mit großer wissenschaftlicher Tradition. Seinen besonderen Dank richtete der DVPW-Vorsitzende an Prof´in Dr. Brigitte Geißel, Politologin der Goethe-Universität und Organisatorin des Kongresses. Roger Erb, Vizepräsident der Goethe-Universität, schloss sich den Worten Müller-Rommels an und wünschte den Teilnehmern seinerseits „viele ertragreiche Diskussionen und Panels und das Erleben vieler interessanter Beiträge“. Zu hören und zu sehen sein werden auf dem viertägigen Kongress 180 Panels, etwa ein Viertel davon auf Englisch. Die Podiumsdiskussionen werden zu rund 40 Prozent auf Englisch abgehalten. Den Auftakt zur inhaltlichen Diskussion bildete zum Abschluss der Eröffnungsveranstaltung eine Podiumsdiskussion. Geleitet wurde die Diskussion von Armin Schäfer, stellvertretender DVPW-Vorsitzender (Universität Münster). Mit ihm diskutierten Nicole Deitelhoff (Universität Frankfurt), Wolfgang Merkel (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) und Tine Stein (Universität Göttingen) zu den „Grenzen der Demokratie“. Das Tagungsprogramm finden Sie unter www.dvpw.de/kongresse/dvpw-kongresse/dvpw2018.html. Zusätzlich machen wir Sie auf unsere Social Media-Informationsangebote zur Tagung unter #dvpw18 (Facebook, Twitter @dvpwkongress) aufmerksam.

Unsere Panels am Dienstag zwischen 16.00-17.30 Uhr

Übersicht Dienstag

Hier die Übersicht über die Veranstaltungen am Kongress-Dienstag: ...

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27. Wissenschaftlicher Kongress der DVPW: Grenzen der Demokratie / Frontiers of Democracy

In den neunziger Jahren schien der endgültige Triumph der Demokratie zum Greifen nahe. In absehbarer Zeit, so die Hoffnung, würden fast alle Staaten der Erde demokratisch regiert werden. Gleichzeitig zeigten sich in der Europäischen Union die Konturen einer neuen, postnationalen demokratischen Ordnung. Schließlich versprach die Zusammenarbeit der ehemaligen Blockstaaten eine friedlichere Welt, in der Konflikte mit den Mitteln des Rechts und der Diplomatie bearbeitet würden. Doch seit einigen Jahren erleben wir mit ungeahnter Wucht, dass sich nicht alle diese Hoffnungen erfüllt haben, dass demokratischer Regress und illiberale Formen der Demokratie möglich sind. ...