Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Politikwissenschaft im Gespräch

Seit 2019 organisiert die DVPW die Veranstaltungsreihe "Politikwissenschaft im Gespräch", die sich vor allem an Journalist*innen und die interessierte Fachöffentlichkeit richtet. Auf Grund der Corona-Pandemie hat sich der Vorstand entschlossen, die aktuellen Veranstaltungen aufzuzeichnen und die Videos auf dieser Seite zur Verfügung zu stellen.

Politikwissenschaft im Gespräch am 06. September 2021

Politik online - Digitalisierung von Parteien, Regierungskommunikation und Wahlkampf

Wir sind inmitten der heißen Phase des Wahlkampfs – Ende September werden wir wissen, wie die Wähler*innen entschieden haben. Welche Parteien nach der Wahl regieren werden, hängt auch davon ab, wie die Wahlkämpfenden die neuen digitalen Möglichkeiten der Kommunikation und Organisation für sich zu nutzen wissen und wie sie sich zu Digitalisierung positionieren. Nicht zuletzt Corona hat die Parteien gezwungen sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen: Die Pandemie nicht nur gezeigt, wie weit Deutschland hinter vergleichbaren Industrieländern zurückliegt, sondern auch, was alles möglich wäre, wenn die digitale Infrastruktur besser wäre.

In den vergangenen Wochen wurde vielfach konstatiert, dass dieser Wahlkampf „ganz anders ist als alle anderen“. Welche Rolle spielt die Digitalisierung in diesem Kontext? Digitalisierung verlangt von Parteien nicht nur eine Positionierung nach außen, sondern stellt auch die Binnenstrukturen von Parteien in Frage. Sie eröffnet neue Möglichkeiten der Organisation und der Kommunikation mit Mitgliedern und Wähler*innen. Wie haben sich die Parteien diesen Herausforderungen gestellt?

Wir haben vor diesem Hintergrund in der Reihe „Politikwissenschaft im Gespräch“ drei Expert*innen eingeladen, den Einfluss von Digitalisierung auf Parteien, Regierungskommunikation und Wahlkampf zu bewerten und die Reichweite des Wandels einzuordnen.

Unsere Gäste sind

  • Dr. Isabelle Borucki, Vertretungsprofessorin an der Universität Siegen; sie spricht über „Auf dem Weg nach Digitalien? Parteiendemokratie im digitalen Zeitalter“
  • Prof. Dr. Simon Hegelich von der TUM München konstatiert „immer schneller immer krasser und am Publikum vorbei“ und erklärt, wie mit Social Media Wahlkampf gemacht wird
  • Prof. Dr. Stefan Marschall von der Universität Düsseldorf, der Voting Advice Applications als Akteure im digitalen Wahlkampf am Beispiel des Wahl-O-Mat erklärt

Die Reihe „Politikwissenschaft im Gespräch“ ist eine Veranstaltung der DVPW. Sie richtet sich neben den DVPW-Mitgliedern insbesondere auch an Journalist*innen sowie die interessierte Fachöffentlichkeit. Diese Veranstaltung wurde am 6. September 2021 aufgezeichnet.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Kontaktdaten der Expert*innen

Dr. Isabelle Borucki
Vertretungsprofessorin für das politische System der Bundesrepublik Deutschland, Universität Siegen.
E-Mail: isabelle.boruckiuni-siegende
Homepage: https://www.isabelleborucki.de
Twitter: @i_RoBo_

Prof. Dr. Simon Hegelich
Professor für Political Data Science an der Hochschule für Politik München/ TU München.
E-Mail: simon.hegelichhfp.tumde
Homepage: https://www.hfp.tum.de/professuren/professur-fuer-political-data-science/
Twitter: @SimonHegelich

Prof. Dr. Stefan Marschall
Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politisches System Deutschlands an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
E-Mail: Stefan.Marschall@uni-duesseldorf.de
Homepage: https://www.sozwiss.hhu.de/institut/abteilungen/politikwissenschaft/politik-ii/prof-dr-stefan-marschall
Twitter: @HHU_de

 

Kontaktdaten der Organisator*innen

Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
c/o Freie Universität Berlin, Ihnestr. 26, 14195 Berlin
E-Mail: buerodvpwde
Homepage: http://www.dvpw.de
Twitter: @dvpw

Prof. Dr. Tanja Klenk (DVPW Vorstand)
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
E-Mail: tanja.klenkhsu-hhde
Homepage: https://www.hsu-hh.de/vw/
Twitter: @KlenkTanja  

Prof. Dr. Claudia Ritzi (DVPW Vorstand)
Universität Trier
E-Mail: ritziuni-trierde
Homepage: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/politikwissenschaft/professuren/politische-theorie-und-ideengeschichte/ritzi-claudia
Twitter: @TIDuP

Diese Veranstaltung wurde am 06.09.2021 aufgezeichnet.

Politikwissenschaft im Gespräch am 10. März 2021

Start ins Superwahljahr 2021: Die Landtagswahlen am 14. März 2021 und ihre Implikationen

Start ins Superwahljahr 2021 mit Dr. Julia Partheymüller

Start ins Superwahljahr 2021 mit PD Dr. Christian Stecker

Start ins Superwahljahr 2021 mit Dr. Kerstin Völkl

Mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 14. März stehen die ersten Entscheidungen im Superwahljahr 2021 an. Was zeichnet Landtagswahlen – gerade mit Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl – aus? Wie stark verändern sich Wahlpräferenzen, die Wahrnehmung von Politik und politische Einstellungen im Wahlkampf, insbesondere während der Covid-19-Pandemie? Und wie groß sind – vor dem Hintergrund der anstehenden Koalitionsbildungsprozesse auf Landes- und Bundesebene – die programmatischen Schnittmengen zwischen den Parteien? Ist das Regieren mit wechselnden Mehrheiten eine sinnvolle Alternative zu den nicht immer einfach zu bildenden Mehrheitskoalitionen? Auf diese und weitere Fragen gehen wir in „Politikwissenschaft im Gespräch“ am 10. März mit drei Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftlern ein.

Die Expert*innen:

Moderiert wird die Veranstaltung von

Diese Veranstaltung wurde am 10. März 2021 aufgezeichnet.

  

Politikwissenschaft im Gespräch am 4. Dezember 2020

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Im Dezember 2020 endet die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Was hat diese halbjährige Präsidentschaft bewirkt? Wie sind zentrale Entscheidungen oder Versäumnisse zu bewerten? Wie wichtig ist diese Form der wechselnden Ratspräsidentschaft, wenn dem Rat auch ein permanenter Präsident vorsteht?  Was kann ein Staat in dieser Position bewirken? War die Ratspräsidentschaft der krönende Abschluss von Merkels EU-Politik oder sind zentrale Themen wie Flucht und Migration, Rechtsstaatlichkeit und Klimapolitik neben der Bewältigung der Corona-Pandemie untergegangen? Auf diese Fragen bieten drei Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler Antworten und ziehen so Bilanz.

Die Expert*innen:

Die Moderatorinnen aus dem DVPW-Vorstand:

  • Prof. Dr. Miriam Hartlapp, Freie Universität Berlin (E-Mail, Webseite, Twitter: @MHartlapp)
  • Prof. Dr. Eva Heidbreder, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, (E-Mail, Webseite, Twitter: @EGHeidbreder)

Diese Veranstaltung wurde am 4. Dezember 2020 aufgezeichnet.

 

Politikwissenschaft im Gespräch zum 24. Oktober 2020:

75 Jahre Charta der Vereinten Nationen

In diesem Jahr feiern die Vereinten Nationen in zahlreichen Veranstaltungen ihr 75. Gründungsjubiläum. 2020 ist aber auch das Jahr, in dem die Corona-Pandemie und die sich dadurch weiter verschärfenden Konflikte zwischen den Vereinten Nationen und China einerseits und den Vereinten Nationen und den USA andererseits, die Organisation vor große Herausforderungen stellt. Welche Bilanz ist also zum Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober 2020 zu ziehen?

Vor diesem Hintergrund diskutieren wir mit drei Expert*innen über Erreichtes, Unerreichtes und die Zukunftsperspektiven der Vereinten Nationen. Im Fokus stehen drei Handlungsfelder der Global Governance: Gesundheit, Klima und Sicherheit. Diskutiert werden die Fragen, worin sich die Problemlage in den drei Feldern unterscheidet, wo es Überlappungen gibt, sowie warum Staaten in der Corona-Krise offenbar rascher handeln, als beispielsweise in der Klimakrise.

Kurze Ausschnitte aus dem Gespräch zur Zukunft der Vereinten Nationen:

Beiträge der drei Expert*innen im DVPW-Blog:

Die Expert*innen:

  • Prof. Dr. Stefan C. Aykut, Universität Hamburg (E-Mail, Webseite, Twitter: @StefanAykut)
  • Prof. Dr. Anna Holzscheiter, Technischen Universität Dresden (E-Mail, Webseite, Twitter: @AHolzscheiter)
  • Prof. Dr. Elvira Rosert, Universität Hamburg und Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) (E-Mail, Webseite, Twitter: @elvira_rosert)

Die Moderatorinnen aus dem DVPW-Vorstand:

  • Prof. Dr. Tanja Klenk, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (E-Mail, Webseite, Twitter: @KlenkTanja)
  • Prof. Dr. Antje Wiener, Universität Hamburg (E-Mail, Webseite, Twitter: @antje_wiener)

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung als Download.

Diese Veranstaltung wurde am 21. Oktober 2020 aufgezeichnet.

 

Politikwissenschaft im Gespräch am 14. Februar 2020

Herausforderung Wahlrecht

Das Fenster für eine Reform des Wahlrechts für die kommende Bundestagswahl schließt sich. An Lösungsvorschlägen mangelt es nicht, an Mehrheiten dafür schon. Wird der Deutsche Bundestag wirklich so groß werden, dass die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter*innen in Container ziehen müssen? Wird der nächste Deutsche Bundestag weniger männlich werden als der aktuelle? Kann es überhaupt eine perfekte Lösung für die verworrene Situation rund um das aktuelle Wahlrecht geben? Um diese und weitere Fragen ging es am 14. Februar 2020 bei der Veranstaltung „Herausforderung Wahlrecht“ in der Reihe „Politikwissenschaft im Gespräch“ der DVPW.

Die Expert*innen:

  • Prof. Dr. Joachim Behnke, Zeppelin Universität Friedrichshafen (E-Mail, Webseite)
  • Prof. Dr. Corinna Kröber, Universität Greifswald (E-Mail, Webseite)

Die Moderatoren aus dem DVPW-Vorstand:

  • Prof. Dr. Thorsten Faas, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin
  • Prof. Dr. Armin Schäfer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster