Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Neuigkeiten

Die öffentliche Migrations- und Integrationsverwaltung hat aus den Erfahrungen seit 2015 gelernt und konnte in Anbetracht des Ukraine-Krieges schneller in einen Krisenbewältigungsmodus schalten. Dennoch ist der Reformstau gewaltig und die Politik läuft Gefahr, zwei Klassen von Geflüchteten zu schaffen. Dies diskutieren vier namhafte Politikwissenschaftler*innen in der aktuellen Gesprächsrunde „Politikwissenschaft im Gespräch“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft. Das Video dieser Veranstaltung ist ab sofort auf der DVPW-Webseite verfügbar.
Pressemitteilung der DVPW zur Veröffentlichung der vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) beauftragten Evaluation des 2016 novellierten Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)
Am 21.-22.02.2023 veranstaltet die DVPW gemeinsam mit dem Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) und dem Exzellenzcluster „Contestations of the Liberal Script“ (SCRIPTS) die Tagung „Politik und Profession“ zu wissenschaftspolitischen Themen an der Freien Universität Berlin. Bis zum 12.06.2022 sind alle DVPW-Mitglieder, Sektionen, Arbeitskreise und Themengruppen herzlich eingeladen, Themen für insgesamt acht Diskussionsrunden vorzuschlagen!
Dieses Jahr steht die Neuwahl der Ethik-Kommission für die Amtszeit 2022-2027 an. Der Vorstand lädt alle Mitglieder und Gruppen in der DVPW ein, bis zum 30.06.2022 Kandidaturen bzw. Nominierungen für die Kandidatur zur Wahl der Ethik-Kommission an den Vorstand zu senden.
Die DVPW unterstützt Veranstaltungen, die sich (politik-)wissenschaftlich mit der aktuellen Situation in der Ukraine auseinandersetzen. Bis zum 12.06.2022 können Mitglieder Vorschläge für einen Workshop oder eine Tagung einreichen, die die DVPW als Thementagung mit dem Schwerpunkt Ukraine mit 5.000 Euro fördern wird. Bereits im Mai wird außerdem noch eine Veranstaltung in der Reihe "Politikwissenschaft im Gespräch" stattfinden, die auf die Erfahrungen von 2015 zurückgreift, um aktuellen Herausforderungen bei der Flüchtlingskoordination zu begegnen.
Die DVPW hat sich heute mit einem offenen Brief zur Zukunft der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an den Wissenschaftsminister von Sachsen-Anhalt, an das Rektorat der MLU Halle-Wittenberg und an die Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Sachsen-Anhalt gewandt. Unsere Vereinigung verfolgt mit Sorge die Reform- und Sparpläne an der MLU Halle-Wittenberg, welche unter anderem starke Kürzungen im Bereich der Politikwissenschaft vorsehen.
Am 6. Dezember 2021 verstarb leider der ehemalige Vorsitzende unserer Vereinigung, Klaus von Beyme. Wolfgang Merkel hat einen Nachruf verfasst, der den wissenschaftlichen Lebensweg von Beymes nachzeichnet und seine Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Politikwissenschaft hervorhebt.
The editorial board of PVS/GPSQ is inviting proposals for a special issue, preferably in English language. Special issues should be devoted to a topic of general interest to the discipline, relevant across different subfields. Prospective guest editors of a special issue should submit proposals to pvs-redaktion@dvpw.de by 30 April 2022.
Am 9. Februar 2022 findet von 10:00 bis 15:00 Uhr der Online-Workshop "Wir wollen mehr Open Access wagen! Wege, Modelle und Services für die Politikwissenschaft" statt. Veranstaltet wird der Workshop vom Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux und dem BMBF-geförderten Projekt open-access.network. Ob Aufsatz, Buchpublikation oder die Veröffentlichung einer Dissertation - die Möglichkeiten im Open Access zu publizieren sind so breit aufgestellt wie die Politikwissenschaft selbst. Der Workshop soll darüber informieren, welche Wege es gibt, die eigenen Publikationen in den Open Access zu überführen bzw. diese barriere-, kostenfrei und rechtssicher online zur Verfügung zu stellen.
In der Redaktion der von der DVPW herausgegebenen Politischen Vierteljahresschrift/German Political Science Quarterly (PVS) ist zum 1. April 2022 die Position einer ehrenamtlichen Redakteurin/eines ehrenamtlichen Redakteurs mit dem Schwerpunkt „Politische Theorie und Ideengeschichte“ zu besetzen. Wir freuen uns auf Interessensbekundungen bis zum 28.2.2022!