Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Lehrpreis Politikwissenschaft. Ein Preis der DVPW und der Schader-Stiftung

Die DVPW und die Schader-Stiftung haben den Lehrpreis Politikwissenschaft 2020 geschaffen, um besondere Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre auszuzeichnen. Der mit 1.000€ dotierte Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar zu machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft zu stärken.

 

Lehrpreis Politikwissenschaft 2026 geht an Julian Eckl

(23.07.2026) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2026 an Dr. Julian Eckl von der Universität St. Gallen für sein Lehrprojekt „Spiele und Weltpolitik“.

Dies hat die vierköpfige Jury – bestehend aus PD Dr. Volker Best (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Prof. Dr. Sonja Blum (Universität Bielefeld), Dr. Carola Klöck (SciencesPo Paris) und Kristin Sieverdingbeck (Studentin und Vertreterin der Schader-Stiftung) – entschieden.

Das Blockseminar „Spiele und Weltpolitik“ wurde im Wintersemester 2025/2026 erstmals an der Universität St. Gallen durchgeführt. Das Blockseminar bringt den Teilnehmenden verschiedene Theorien der internationalen Beziehungen über jeweils passende Brettspiele näher. Brettspiele stellen hier eine innovative, sehr anschauliche und konkrete Methode der Didaktik dar. Der Kurs verknüpft eigenes Erleben in Spielsituationen mit abstrakten Theorien und der Weltpolitik. Neben dem innovativen Charakter des Kurses überzeugt auch das außergewöhnlich starke Engagement des Dozenten für Lehre und Didaktik.

In Anbetracht der Vielzahl herausragender Lehrprojekte unter den insgesamt 17 Bewerbungen möchte die Jury darüber hinaus drei weitere Projekte ihrer „Shortlist“ besonders erwähnen:

  • Till Schröter Draband (Universität Münster) mit dem Kurs „Vertiefung zur Einführung in die Sozialwissenschaften“. Dass Politik bereits in der Grundschule thematisiert werden sollte, wird oft vergessen und hier mit diversen Methoden und Formaten ganz konkret an Lehramtsstudierende vermittelt. 
  • Solveig Richter und Malin Nissen (Universität Leipzig) mit dem Projekt „Between Memory and Reconciliation After Violence: Understanding Transformative Justice Through Art“. Eine außergewöhnliche Kooperation mit der Universität Sarajevo und einem Dokumentarfilmer, der Studierende auch auf der persönlichen und emotionalen Ebene mitnimmt.
  • Delf Rothe (Universität Hamburg) mit dem Seminar „Digital Technologies in Global Security: Doing Critical Security Studies with (and against) AI“. KI beschäftigt uns alle, nicht nur im Bereich Lehre. Der Kurs findet einen gelungenen und innovativen Umgang mit KI, mit ganz konkreten Anwendungsbeispielen. 

Der Lehrpreis wird 2026 bereits zum sechsten Mal vergeben. Die Preisverleihung findet im Herbst 2026 in der Schader-Stiftung in Darmstadt statt. Sie ist eingebettet in den Tag der Lehre. 

Die DVPW und die Schader-Stiftung haben den Lehrpreis Politikwissenschaft 2020 geschaffen, um besondere Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre auszuzeichnen. Der Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar zu machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft zu stärken. Eine Auswahl der eingereichten Lehrprojekte wird im September im DVPW-Blog in der Reihe „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“ veröffentlicht.

Ansprechpartnerin für den Lehrpreis Politikwissenschaft seitens der Schader-Stiftung:

Luise Spieker, Wissenschaftliche Referentin
spiekerschader-stiftungde 
+49 6151 1759-22

Ansprechpartnerin für den Lehrpreis Politikwissenschaft seitens der DVPW:

Dr. Vera van Hüllen, Geschäftsführerin 
buerodvpwde  
+49 30 838-68874

 

Lehrpreis Politikwissenschaft 2025 geht an Carmen Wunderlich

(26.08.2025) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2025 an Dr. Carmen Wunderlich vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen für ihr Hauptseminar „Nukleare (Un-)Ordnung im Wandel: Herausforderungen bei der Kontrolle, Nichtverbreitung und Abrüstung von Atomwaffen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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Preisverleihung am 26. September 2024 in Göttingen

 

Im Rahmen des 29. wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) an der Georg-August-Universität Göttingen wurde am 26. September 2024 der Lehrpeis Politikwissenschaft 2024, ein Preis der DVPW und der Schader-Stiftung, offiziell verliehen.

Lehrpreis Politikwissenschaft 2024 geht an Sandra Destradi

(15.08.2024) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2024 an Prof. Dr. Sandra Destradi von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für ihr Master-Seminar „How to Study the International Effects of Populism“.

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2023 geht an Lena Partzsch 

(01.08.2023) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2023 an Prof. Dr. Lena Partzsch von der Freien Universität Berlin für ihr Lehrprojekt „Stockholm+50: Fünf Jahrzehnte globaler Umweltpolitik“. 

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2022 geht an Julia Schwanholz und Ray Hebestreit

(14.07.2022) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2022 an Dr. Julia Schwanholz und Dr. Ray Hebestreit  von der Universität Duisburg-Essen für ihr Lehr-Forschungs-Projekt „Smart Cities in Theorie, Empirie und Praxis“.

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Lehrpreis Politikwissenschaft 2021 geht an Sebastian Möller

(15.07.2021) Der Lehrpreis Politikwissenschaft der DVPW und der Schader-Stiftung geht an Sebastian Möller für sein Forschungsseminar „Schlüssel zur Welt: Die Bremischen Häfen in der Globalen Politischen Ökonomie“, das er im Sommersemester 2020 am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen unterrichtet durchgeführt hat.

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