Die DVPW und die Schader-Stiftung haben in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal den „Lehrpreis Politikwissenschaft“ verliehen. Der Preis hat zum Ziel, die besondere Bedeutung der Hochschullehre in der Disziplin sichtbar zu machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft zu stärken. Ausgezeichnet werden können Lehrprojekte, die inhaltlich und/oder methodisch innovativ sind und sich durch eine besonders gute Didaktik und herausragendes Engagement der Lehrenden auszeichnen. 2026 hat die Jury den Lehrpreis Dr. Julian Eckl für sein Blockseminar „Spiele und Weltpolitik“ zuerkannt, das er im Wintersemester 2025/2026 an der Universität St. Gallen durchgeführt hat.
In diesem Jahr sind fast 20 Bewerbungen von hoher Qualität und Vielfalt aus verschiedenen Teilbereichen der Politikwissenschaft eingereicht worden. Sie reichen von innovativen Lehr- und Planspielformaten über die Vermittlung empirischer Methoden und die Stärkung berufspraktischer Kompetenzen bis hin zur Auseinandersetzung mit internationalen und nicht-westlichen Perspektiven auf Politik und Umwelt. Gemeinsam ist den Vorschlägen, dass sie hervorragend Anregungen für die Gestaltung politikwissenschaftlicher Hochschullehre liefern.
Die DVPW hat deshalb auf Vorschlag der Jury ausgewählten Bewerberinnen und Bewerbern angeboten, ihre Projekte für diese Blog-Reihe aufzubereiten und damit der breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen. Von diesem Angebot haben wie in den Vorjahren eine ganze Reihe Kolleginnen und Kollegen Gebrauch gemacht. Jury und DVPW-Vorstand freuen sich, dass die Blog-Reihe „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“ so gut angenommen wird und wünschen eine anregende Lektüre!
Die Jury 2026:
PD Dr. Volker Best (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Prof. Dr. Sonja Blum (Universität Bielefeld)
Dr. Carola Klöck (SciencesPo Paris)
Kristin Sieverdingbeck (Studentin und Vertreterin der Schader-Stiftung)
Beiträge in der Reihe „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“