Am 10. und 11. Oktober 2019 konstituierte sich an der Goethe-Universität Frankfurt die Themengruppe „Vergleichende Parlamentarismusforschung“ anlässlich einer Gründungstagung. Im Mai 2026 wurde die Themengruppe in einen Arbeitskreis umgewandelt. Der Arbeitskreis „Vergleichende Parlamentarismusforschung“ ordnet sich in der DVPW den Sektionen „Vergleichende Politikwissenschaft“ und "Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland" zu. Die aktuellen Sprecher*innen sind Simone Wegmann (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Ulrich Sieberer (Universität Bamberg) und Corinna Kröber (Universität Greifswald).
Zwecksetzungen des Arbeitskreises sind:
- einen Rahmen zu schaffen, zur fachlichen Debatte von einschlägigen Fragen des Parlamentarismus, aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven und über alle Karrierestufen hinweg;
- die Entwicklung von empirischen Grundlagen zur Analyse des Parlamentarismus zu befördern;
- als Schnittstelle zur politischen Praxis und zur interessierten Öffentlichkeit zu dienen und
- die Vernetzung mit der internationalen Parlamentarismusforschung zu unterstützen.
Zentrale substantielle Anliegen des Arbeitskreises sind:
- den Dialog zwischen historisch- und international vergleichenden Perspektiven der Parlamentarismusforschung zu intensivieren;
- den Parlamentarismus als konstitutives Element der modernen Demokratie in seinen Funktionsweisen, Ursachen und Effekten zu erforschen;
- die theoriegeleitete empirische Parlamentarismusforschung auf der Grundlage international einschlägiger professioneller Standards zu fördern.