Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Neuigkeiten

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Der diesjährige Lehrpreis Politikwissenschaft der DVPW und der Schader-Stiftung​​​​​​​ geht an Dr. Carmen Wunderlich vom Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen für ihr Hauptseminar „Nukleare (Un-)Ordnung im Wandel: Herausforderungen bei der Kontrolle, Nichtverbreitung und Abrüstung von Atomwaffen“, das sie im Wintersemester 2024/2025 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gehalten hat. Der Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft stärken.
Der DVPW-Vorstand hat eine Stellungnahme der DVPW zum im Juli 2025 veröffentlichten Positionspapier des Wissenschaftsrates zu Personalstrukturen im deutschen Wissenschaftssystem verabschiedet. Er begrüßt das Papier und unterstreicht die Notwendigkeit grundlegender Reformen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, insbesondere längerer Vertragslaufzeiten, zusätzlicher Dauerstellen, transparenter Entfristungsperspektiven und besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ferdinand Müller-Rommel wurde gestern vom Council der International Political Science Association (IPSA) in das Executive Committee der IPSA für die Jahre 2025-2027 gewählt und anschließend von der neuen IPSA-Präsidentin Yuko Kasuya zum Vize-Präsidenten ernannt. Der Vorstand gratuliert Ferdinand Müller-Rommel herzlich und wünscht ihm viel Erfolg für seine neuen Aufgaben! Anja Jetschke hatte die DVPW 2021-2025 im Executive Committee der IPSA vertreten. Der Vorstand dankt Anja Jetschke herzlich für ihr Engagement!
Die 1. DVPW-Impuls-Tagung wird zum Thema "Weltordnung im Wandel – Politikwissenschaft in Kriegszeiten" am 22. bis 23. Januar 2026 an der Technischen Universität Chemnitz stattfinden. Die Tagung wird von Lukas Hämisch, Dr. Jakob Kullik, Heleen Matton, Moritz Pitscheider und Heinrike Rustenbeck (alle TU Chemnitz) organisiert. Weitere Organisatoren sind PD Dr. Martin Baesler (Universität Freiburg), Dr. Frank Schale (TU Chemnitz) und Dr. Daniel Schmidt (Universität Leipzig). Die Organisator*innen freuen sich über Vorschläge für Paper bis zum 30. September 2025!
Die nächste Dreiländertagung wird am 17.-19. Juni 2026 an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen stattfinden. Die gemeinsame Tagung von DVPW, ÖGPW und SVPW/ASSP steht diesmal unter dem Titel „Europas Zukunft – Zukunft Europa. Innere Spannungen und äußere Herausforderungen“. Weitere Details zur Tagung und der Call for Papers and Panels werden Anfang September veröffentlicht.
Bereits im Mai haben Rat und Vorstand der DVPW drei Änderungen bei den Untergliederungen der DVPW auf den Weg gebracht. Zwei Arbeitskreise haben ihre Namen geändert: Aus den "Gewaltordnungen" wird die "Konflikt- und Gewaltforschung" und die "Soziologie der internationalen Beziehungen" (SIB) heißt ab sofort "Internationale Politische Soziologie" (IPS). Der Arbeitskreis "Politikfeldanalyse Innere Sicherheit" wurde zum 31. Mai aufgelöst. Damit hat die DVPW derzeit 46 Sektionen, Arbeitskreise und Themengruppen, in denen sich unsere Mitglieder und Interessierte vernetzen und zu regelmäßigen Veranstaltungen treffen.
Die DVPW unterstützt mit weiteren politikwissenschaftlichen Fachgesellschaften eine Stellungnahme der American Political Science Association (APSA) zu Wissenschaftsfreiheit, Demokratie und internationalem Austausch in den USA. Die Stellungnahme wurde am 6. Juni von der APSA veröffentlicht.
Für die Politische Vierteljahresschrift/German Political Science Quarterly (PVS/GPSQ) ist zum 1. Januar 2026 die Position der ehrenamtlichen Chefredaktion (m/w/d) neu zu besetzen. Eric Linhart wird turnusgemäß nach sechs Jahren aus diesem Amt ausscheiden. Wir freuen uns auf aussagefähige Interessensbekundungen bis zum 17. August 2025 per E-Mail an den Vorstand der DVPW (buero@dvpw.de).
Zum 1. Juni 2025 wird die Redaktion der PVS von drei neuen ehrenamtlichen Redakteur*innen verstärkt: Colette Vogeler (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) übernimmt den Bereich „Policy-Analyse“. Nils Steiner (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) betreut in Zukunft die Bereiche „Analyse und Vergleich politischer Systeme“, „Politische Soziologie“ sowie „Empirische Sozialforschung und Methodenlehre“ und Manès Weisskircher (Technische Universität Dresden) die Bereiche „Analyse und Vergleich politischer Systeme“ und „Politische Soziologie“. Der Vorstand dankt Christian Adam, der nach sechs Jahren aus der Redaktion ausscheidet, für sein Engagement und wünscht den neuen Redakteur*innen viel Erfolg!
Der Q-Ausschuss lädt am 2.7.25 um 12:00 Uhr alle Mitglieder der DVPW zu der virtuellen Veranstaltung "Horizont Europa: European Research Council (ERC) und Marie-Skłodowska-Curie-Programm" aus der Reihe "Förderinstitutionen im Gespräch" ein. Astrid Schwarzenberger und Vanessa Sooth von der Nationalen Kontaktstelle sowie erfolgreiche Grantees geben Einblicke in die europäische Individualförderung. Die Anmeldung ist bis zum 30.6.25 über das Portal meineDVPW möglich, die Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung per E-Mail versandt.