Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Föderalismus

Wir über uns

Im Rahmen des Tübinger DVPW-Kongresses fand am 27. September 2012 die Gründungsversammlung der Themengruppe statt. Sie ordnet sich in der DVPW der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ zu. Auf dem Kongress wurden Nathalie Behnke, Uni Konstanz (nunmehr TU Darmstadt), Arthur Benz, TU Darmstadt, Jörg Broschek, TU Darmstadt (nunmehr Wilfrid Laurier University), und Sabine Kropp, FU Berlin, in den Sprecherrat der Themengruppe gewählt. Im Jahr 2020 ersetze Sean Müller (Universität Lausanne) Arthur Benz, im Jahr 2022 folgten Johanna Schnabel (FU Berlin) und Jared Sonnicksen (RWTH Aachen) auf Sabine Kropp bzw. Nathalie Behnke.

 

Anliegen der Themengruppe ist es,

  • das wissenschaftliche Forschungsprogramm der vergleichenden Föderalismusforschung voranzubringen,
  • einen Rahmen für die Bearbeitung aktueller Probleme zu schaffen, zumal wenn sie an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angesiedelt sind, und
  • die Vernetzung mit den thematisch entsprechenden Gliederungen in der IPSA, der ECPR, innerhalb der DVPW und anderer Fachvereinigungen in Europa sowie mit dem Forum of Federations voranzubringen.

 

Für die Forschungsorientierung der Themengruppe bedeutet dies,

  • dass der Horizont der vergleichenden Föderalismus um Fälle jenseits der „klassischen“ Bundesstaaten erweitert werden soll; vielmehr soll Ausgangspunkt ein breites Föderalismusverständnis sein, das auch die Beschäftigung mit Fragen der Dezentralisierung, Devolution, Europäisierung/Supranationalisierung u. ä. einschließt;
  • dass auch Formen eines nicht-territorialen, sondern stärker funktional ausgerichteten Föderalismus berücksichtigt werden;
  • dass sich die Arbeit der Gruppe auch nicht auf Föderalismus in Demokratien beschränkt; gerade die vergleichende Untersuchung von Föderalismus in Autokratien und Demokratien erscheint sinnvoll;
  • dass schließlich ein möglichst breites Spektrum an Politikfeldern in föderativen Systemen einen weiteren Gegenstandsbereich der Forschung bilden soll.