Politikwissenschaft im Gespräch am 9. Juli 2026
Wahlen im Osten – Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern vor einer Zäsur?
Im September dieses Jahres finden in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahlen statt. Die demokratischen Parteien stehen vor einer bis dahin unbekannten Herausforderung: Umfragen zufolge könnte die AfD in beiden Ländern stärkste Kraft werden, in Sachsen-Anhalt erscheint selbst eine absolute Mehrheit für den gesichert rechtsextremen Landesverband nicht ausgeschlossen. Kleinere Parteien bangen um ihren Parlamentseinzug. Dafür malt sich die Anti-Establishment-Partei BSW Chancen auf eine parlamentarische Vertretung und Regierungseinfluss aus.
Die DVPW-Reihe „Politikwissenschaft im Gespräch“ wird sich diesen Themen am 9. Juli 2026, von 12.00 bis 13.30 Uhr in einer Online-Diskussionsrunde mit ausgewiesenen Expert*innen widmen. Was ist von den Landtagswahlen zu erwarten, welche Themen dominieren, welche Rollen spielen Spitzenkandidat*innen, welche Koalitionsoptionen zeichnen sich ab und welche Bedeutung kommen den beiden Wahlen für die Bundespolitik zu? Diese Fragen diskutieren die Expert*innen:
- Prof. Dr. Jochen Müller, Professor für Politische Soziologie und Methoden an der Universität Greifswald
- Prof. Dr. Wolfgang Muno, Professor für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock
- Prof. Dr. Christian Stecker, Professor für Politisches System Deutschlands und Vergleich politischer Systeme an der Technischen Universität Darmstadt
- Dr. Kerstin Völkl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Moderation: Prof. Dr. Benjamin Höhne, Vertretungsprofessor Europäische Regierungssysteme und Vergleich an der Technischen Universität Chemnitz, und Prof. Dr. Rieke Trimcev, Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Mitglied im DVPW-Vorstand
Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 8. Juli 2026 über das Portal meineDVPW möglich. Die Registrierung am Portal ist auch für nicht-Mitglieder einfach und kostenlos möglich.
Journalist*innen können sich auch per E-Mail an die DVPW-Geschäftsstelle für die Veranstaltung anmelden.