Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

CfP: Sektions-Panel auf dem DVPW-Kongress

KI, Big Tech und Digitalisierung – intersektionale, queere und feministische Analysen der neuen Machtverhältnisse

Die Sektion Politik und Geschlecht ist beim DVPW-Kongress 2027 “Welt im Umbruch. Politikwissenschaft auch?” mit folgendem Panel vertreten. Wir freuen uns über Einreichungen über die DVPW-Website bis zum 31. Oktober 2026.

Panel 1041 | KI, Big Tech und Digitalisierung – intersektionale, queere und feministische Analysen der neuen Machtverhältnisse

In den vergangenen Jahren haben sich die Technologien rund um KI und Big Tech sowie alle damit verbundenen Ressourcen, Strukturen und Arbeitsverhältnisse in einem solch rasenden Tempo entwickelt, dass die Auswirkungen und Entwicklungen kaum zu überblicken sind. So weit gestreut und unüberschaubar die technischen Entwicklungen sind, so rasant verschieben sich auch Macht- und Geschlechterverhältnisse sowie gesellschaftliche Strukturen und Infrastrukturen. Vor diesem Hintergrund stellen wir uns die Frage, wie sich die gesellschaftlichen Machtverhältnisse dadurch bereits verändert haben und sich weiterhin verändern werden. Das betrifft beispielsweise (aber nicht ausschließlich):

  • die Monopolisierung von Wissen, Kapital und sonstigen Ressourcen sowie den Zugang zu Technologien und Infrastrukturen,
  • die Idealisierung der Aneignung, Ausbeutung und Instrumentalisierung der Welt und aller für die Technologien notwendigen Ressourcen,
  • die idealisierte Entkörperung und Überwindung menschlicher Grenzen 
  • sowie neue Formen ausbeutender Arbeits-, Lebens- und Geschlechterverhältnisse. 

Vor diesem Hintergrund möchten wir, der Sprecher*innenrat der „Sektion Politik und Geschlecht“, in diesem Panel feministische, queere und intersektionale Perspektiven auf die Entwicklungen und Verschiebungen der Macht- und Herrschaftsverhältnisse diskutieren. Da sich das Forschungsfeld fast ebenso schnell entwickelt, wie die Technologien, wollen wir unterschiedliche feministische und herrschaftskritische Zugänge und Interpretationen miteinander ins Gespräch zu bringen.