Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
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Lehrpreis Politikwissenschaft 2026 geht an Julian Eckl

Lehrpreis Politikwissenschaft 2026

Ein Preis der DVPW und der Schader-Stiftung

Lehrpreis Politikwissenschaft 2026 für Julian Eckl 

(23.07.2026) Der mit 1.000 Euro dotierte Lehrpreis Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Schader-Stiftung geht 2026 an Dr. Julian Eckl von der Universität St. Gallen für sein Lehrprojekt „Spiele und Weltpolitik“.

Dies hat die vierköpfige Jury – bestehend aus PD Dr. Volker Best (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Prof. Dr. Sonja Blum (Universität Bielefeld), Dr. Carola Klöck (SciencesPo Paris) und Kristin Sieverdingbeck (Studentin und Vertreterin der Schader-Stiftung) – entschieden.

Das Blockseminar „Spiele und Weltpolitik“ wurde im Wintersemester 2025/2026 erstmals an der Universität St. Gallen durchgeführt. Das Blockseminar bringt den Teilnehmenden verschiedene Theorien der internationalen Beziehungen über jeweils passende Brettspiele näher. Brettspiele stellen hier eine innovative, sehr anschauliche und konkrete Methode der Didaktik dar. Der Kurs verknüpft eigenes Erleben in Spielsituationen mit abstrakten Theorien und der Weltpolitik. Neben dem innovativen Charakter des Kurses überzeugt auch das außergewöhnlich starke Engagement des Dozenten für Lehre und Didaktik.

In Anbetracht der Vielzahl herausragender Lehrprojekte unter den insgesamt 17 Bewerbungen möchte die Jury darüber hinaus drei weitere Projekte ihrer „Shortlist“ besonders erwähnen:

  • Till Schröter Draband (Universität Münster) mit dem Kurs „Vertiefung zur Einführung in die Sozialwissenschaften“. Dass Politik bereits in der Grundschule thematisiert werden sollte, wird oft vergessen und hier mit diversen Methoden und Formaten ganz konkret an Lehramtsstudierende vermittelt. 
  • Solveig Richter und Malin Nissen (Universität Leipzig) mit dem Projekt „Between Memory and Reconciliation After Violence: Understanding Transformative Justice Through Art“. Eine außergewöhnliche Kooperation mit der Universität Sarajevo und einem Dokumentarfilmer, der Studierende auch auf der persönlichen und emotionalen Ebene mitnimmt.
  • Delf Rothe (Universität Hamburg) mit dem Seminar „Digital Technologies in Global Security: Doing Critical Security Studies with (and against) AI“. KI beschäftigt uns alle, nicht nur im Bereich Lehre. Der Kurs findet einen gelungenen und innovativen Umgang mit KI, mit ganz konkreten Anwendungsbeispielen. 

Der Lehrpreis wird 2026 bereits zum sechsten Mal vergeben. Die Preisverleihung findet im Herbst 2026 in der Schader-Stiftung in Darmstadt statt. Sie ist eingebettet in den Tag der Lehre. 

Die DVPW und die Schader-Stiftung haben den Lehrpreis Politikwissenschaft 2020 geschaffen, um besondere Leistungen in der politikwissenschaftlichen Lehre auszuzeichnen. Der Preis wird seit 2021 jährlich vergeben, um die besondere Bedeutung der politikwissenschaftlichen Hochschullehre sichtbar zu machen und die Qualität der Lehre in der deutschen Politikwissenschaft zu stärken. Eine Auswahl der eingereichten Lehrprojekte wird im September im DVPW-Blog in der Reihe „Herausragende Lehre in der deutschen Politikwissenschaft“ veröffentlicht.

Ansprechpartnerin für den Lehrpreis Politikwissenschaft seitens der Schader-Stiftung:

Luise Spieker, Wissenschaftliche Referentin
spiekerschader-stiftungde 
+49 6151 1759-22

Ansprechpartnerin für den Lehrpreis Politikwissenschaft seitens der DVPW:

Dr. Vera van Hüllen, Geschäftsführerin 
buerodvpwde  
+49 30 838-68874