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Ziele

Die Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), gegründet am 10. Februar 1951, umfasst zur Zeit mehr als 1.700 ordentliche Mitglieder. Der Satzung folgend sind dies Personen, die „...lehrend, forschend, publizistisch oder sonst im öffentlichen Leben für die Politische Wissenschaft...“ wirken. Darüber hinaus wird die Tätigkeit der DVPW durch eine Reihe von fördernden Mitgliedern unterstützt.
 
Die DVPW ist eine als gemeinnützig anerkannte Vereinigung. Sie sieht ihre Aufgabe darin, die Entwicklung der Forschung und Lehre der Politikwissenschaft sowie deren Anwendung in der Praxis zu fördern. Hierzu veranstaltet sie Symposien, öffentliche Vorträge und Fachtagungen ihrer Sektionen, Arbeitskreise und Landesgruppen. Eine besondere Bedeutung kommt dem alle drei Jahre stattfindenden Kongress zu. Der letzte Kongress der DVPW wurde im September 2015 an der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ durchgeführt.
 
Im Sinne ihrer satzungsgemäßen Ziele fördert die Vereinigung die wissenschaftliche Kommunikation durch die Herausgabe der Fachzeitschrift „Politische Vierteljahresschrift“ und die Veröffentlichung der Kongress- und Symposienbeiträge. Darüber hinaus wird mittels der Mitgliederzeitschrift „Politikwissenschaft“ in regelmäßiger Weise über die Arbeitsergebnisse der Sektionen und Arbeitskreise berichtet.
 
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt für die Vereinigung ist der Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit ausländischen Kolleginnen und Kollegen. Die DVPW ist Mitglied der International Political Science Association (IPSA) und ist zudem federführend im Zusammenschluss der europäischen Fachvereinigungen, bei der European Confederation of Political Science Associations (ECPSA). Darüber hinaus veranstaltet die DVPW alle zwei bis drei Jahre eine gemeinsame Tagung mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) und der Schweizerischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW).