Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
18.07. - 19.07.2022

Tagung “Internationale Organisationen unter Druck”

Ort: Bonn

Stichtag für Abstracts: 06.05.2022

Die Tagung „Internationale Organisationen unter Druck“ beschäftigt sich mit den vielfältigen Herausforderungen an IOs. Ziel ist es, aktuelle Forschung zu Krisen, Legitimation, internationalen Verwaltungen und dem Einfluss aufstrebender Mächte mit Blick auf die Rolle von IOs ins Gespräch zu bringen. Wir freuen uns über Paper-Vorschläge von Forschenden aller Karrierestufen, die sich u.a. mit den folgenden Fragestellungen beschäftigen:

1. Welchen Krisen/Krisentrends sind IOs besonders ausgesetzt? Was sind die endogenen und exogenen Ursachen einzelner Krisen oder Krisenperioden? Wie beeinträchtigen verschiedene Krisensituationen die Autorität, Legitimität und Effektivität von IOs?

2. Wie gehen unterschiedliche IOs sowie IO-Bürokratien mit Drucksituationen um? Welche institutionellen Veränderungen lassen sich auf Krisensituationen zurückführen? Wie können traditionelle Ansätze in der IO-Forschung ergänzt und erweitert werden, um diese Dynamiken besser analysieren zu können?

3. Wie tragen Krisenerfahrungen von IOs zu Veränderungen in Global Governance bei? Inwieweit beeinflusst die Krisenfestigkeit/ Resilienzfähigkeit von IOs die Legitimität des internationalen Systems?

 

Abstracts für Papers (max. 300 Wörter auf Deutsch oder Englisch) sind bis 06.05.22 einzureichen an: Gisela Hirschmann (g.k.hirschmann@fsw.leidenuniv.nl) und Christian Kreuder-Sonnen (christian.kreuder-sonnen@uni-jena.de).

 

Neben dem wissenschaftlichen Austausch möchten wir die Tagung zudem dazu nutzen, eine DVPW-Themengruppe „Internationale Organisationen“ zu gründen. Damit soll eine langfristige, institutionelle Struktur für regelmäßigen Austausch der deutschen IO-Forschung etabliert werden. Die Tagesordnung sieht daher eine allgemeine Aussprache zu diesem Thema sowie ggf. einen Gründungsakt der Themengruppe vor. Die Gründungssitzung ist für alle interessierten DVPW-Mitglieder geöffnet. Es wird eine digitale Beteiligung für Nicht Tagungsteilnehmer:innen ermöglicht.

Die Tagung wird über Mittel des von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Projekts „Multilateralism Under Attack“ (Projektnr. 10.19.2.006PO) teilfinanziert. Für Tagungsteilnehmer:innen werden Unterbringungs- und Verpflegungskosten sowie Reisekosten (Bahnfahrten bis max. 150€) übernommen

Ansprechpartner

Gisela Hirschmann und Christian Kreuder-Sonnen g.k.hirschmann@fsw.leidenuniv.nl und g.k.hirschmann@fsw.leidenuniv.nl