Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 25.04.2022

Universitätsprofessur für „Methoden der Politikwissenschaft“

Paris Lodron Universität Salzburg, Salzburg

Bewerbungsfrist: 09.06.2022

Beginn: 01.03.2023

Die auszuschreibende Professur soll den Bereich Methoden der Politikwissenschaft in Forschung und Lehre abdecken und dabei das Profil der Universität als Standort einer methodisch modernen und international orientierten Politikwissenschaft verstärken. Exzellente methodische Kenntnisse im Bereich kausaler Inferenz anhand von Beobachtungsdaten sind von besonderem Interesse. Zudem wird eine inhaltliche Ausrichtung erwünscht, die zum bestehenden Angebot des Fachbereichs Politikwissenschaft komplementär ist. Beispiele für eine solche inhaltliche Ausrichtung sind etwa die Bereiche Conflict Studies, Environment and Sustainability, oder Political Psychology. Exzellenz in Forschung (unter anderem dokumentiert durch begutachtete Veröffentlichungen in führenden internationalen Fachpublikationen) und in der universitären Lehre werden vorausgesetzt.

 

Allgemeine Anstellungserfordernisse sind:

1. eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung (Doktorat);

2. einschlägige Habilitation (venia docendi) oder eine der Lehrbefugnis gleichwertige wissenschaftliche Qualifikation; 3. hervorragende wissenschaftliche Eignung;

4. pädagogische und hochschuldidaktische Eignung;

5. Nachweis der Einbindung in die internationale Scientific Community (z.B. Tätigkeit als Peer, facheinschlägige Auslandserfahrung, Organisation von Tagungen etc.);

6. gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift bzw. die Bereitschaft, nach spätestens drei Jahren in deutscher Sprache zu unterrichten.

 

Erwartet werden darüber hinaus:

1. Mitwirkung an Forschungs- und Lehrkooperationen der Paris Lodron Universität und deren Ausbau;

2. Erfahrungen im modernen Wissenschaftsmanagement, der universitären Selbstverwaltung und in der Drittmitteleinwerbung;

3. Team- und Kooperationsbereitschaft, Interdisziplinarität, Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Flexibilität;

4. Fähigkeit, Lehrveranstaltungen und Prüfungen in englischer Sprache abzuhalten.

 

Die Aufnahme erfolgt unbefristet in Vollzeitbeschäftigung nach § 98 UG 2002 und dem Angestelltengesetz sowie dem Kollektivvertrag der Universitäten/Verwendungsgruppe A1. Die Überzahlung des kollektivvertraglichen Mindestentgelts von € 5.437,70 brutto (14 Monatsgehälter) kann zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden. Für eine allfällige Entfristung nach Ablauf der Befristung wäre ein Berufungsverfahren nach § 98 UG erforderlich.

Die Universität Salzburg strebt die Erhöhung des Frauenanteils in ihrem Personalstand an und lädt daher qualifizierte Interessentinnen zur Bewerbung ein. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

Leider können die Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind, nicht vergütet werden.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf, Aufstellung der wissenschaftlichen Publikationen, der abgehaltenen Lehrveranstaltungen, Lehrevaluationen, Didaktik-Zertifikaten, der einschlägigen Forschungsprojekte sowie Konzepten über die zukünftigen Forschungsaktivitäten und geplante Lehre an den Rektor der Universität Salzburg, Herrn Prof. Dr. Dr.h.c. Hendrik Lehnert, zu richten und bis zum 9. Juni 2022 per E-Mail an bewerbung@plus.ac.at zu senden.

Telefonische Auskünfte werden gerne unter Tel. Nr. +43/662/8044-6619 gegeben.