Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 20.12.2021

Postdoc (m/w/d) (100%), Entgeltgruppe TV-H 13, für die Dauer von vier Jahren (Befristung nach WissZVG)

Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt a.M.

Bewerbungsfrist: 15.02.2022

Für das Verbundprojekt "Regionales Forschungszentrum – Transformations of Political Violence" suchen wir zum 1. April 2022 

eine/n Postdoc (m/w/d) (100%), 
Entgeltgruppe TV-H 13, 
für die Dauer von vier Jahren (Befristung nach WissZVG).

Das Verbundprojekt „Regionales Forschungszentrum – Transformations of Political Violence“ ist ein Kooperationsprojekt der HSFK, Goethe-Universität Frankfurt, Justus-Liebig-Universität Gießen, Philipps-Universität Marburg und Technischen Universität Darmstadt. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Forschungsinitiative, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Das Zentrum widmet sich der Erforschung politischer Gewalt und bringt zu diesem Zweck verschiedene disziplinäre Perspektiven sowie methodologische Ansätze zusammen. Das Zusammenspiel unterschiedlicher Typen und Ebenen politischer Gewalt sowie deren Transformationen werden systematisch in vier inhaltlichen Arbeitsgruppen untersucht: 1. Formen politischer Gewalt, 2. Institutionen zur Prävention und Legitimation politischer Gewalt, 3. Interpretationen politischer Gewalt, sowie 4. Synergien. 

Zum Aufgabenspektrum dieser an der HSFK angesiedelten Stelle gehören insbesondere:

  • Mitarbeit und eigenständige Forschung in den Arbeitsgruppen 1 und 4 mit Fokus auf die systematische Erhebung und Auswertung existierender Befunde zum Formwandel politischer Gewalt sowie zu übergreifenden, z.B. begriffsgeschichtlichen Fragen; 
  • Beteiligung an Publikationen, wissenschaftlichen Aktivitäten und Transferveranstaltungen des Verbundprojektes und der HSFK;
  • Pflege und Weiterentwicklung der lokalen, nationalen und internationalen Vernetzung des Verbundprojektes und der HSFK; 
  • Darüber hinaus erwarten wir Engagement bei der Fortentwicklung der Forschungsagenda des Zentrums bzw. der HSFK, die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit und zur Vermittlung von Forschungsergebnissen an die politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit sowie Beteiligung in den Gremien der HSFK-Selbstverwaltung. 

Sie sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Überdurchschnittliche Promotion in Politikwissenschaft, Soziologie oder einer anderen einschlägigen Disziplin;
  • Nachgewiesener Forschungsschwerpunkt im Bereich der politischen Gewalt;
  • Ausgewiesene Expertise in quantitativen und/oder qualitativen sozialwissenschaftlichen Methoden;
  • Internationales Profil durch Erfahrung im Rahmen von Forschungsaufenthalten und/oder Feldforschung;
  • Erfahrung in kollaborativen Forschungsvorhaben ist erwünscht.

Sehr gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der englischen Sprache sowie den sicheren Umgang mit gängiger Bürosoftware setzen wir voraus. Kenntnisse der deutschen Sprache werden nicht vorausgesetzt, jedoch die Bereitschaft, sich innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre um den Erwerb deutscher Sprachkenntnisse zu bemühen.

Die HSFK ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikats. Sie möchte ungleiche Repräsentanzen in den Besoldungsgruppen abbauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der finalen Bewilligung durch den Drittmittelgeber.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte unter „Kennziffer 10.1“ zusammen mit Ihrem Lebenslauf (ohne Foto), Zeugniskopien und einem maximal dreiseitigen Konzeptpapier Ihres Forschungsvorhabens, gebündelt in einem pdf-Dokument, bis zum 15.02.2022 an bewerber(a)hsfk.de. Bewerbungskosten können leider nicht übernommen werden.