Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 15.05.2018

Professur (W3) Terrorismusforschung

Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Berlin

Bewerbungsfrist: 17.06.2018

Beginn: 01.01.2019

weitere Informationen

An der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung wird 2019 ein Masterstudiengang „Intelligence and Security Studies“ (MISS) eingerichtet. In diesem Zusammenhang ist am Fachbereich Nachrichtendienste, Abteilung Bundesnachrichtendienst - vorbehaltlich entsprechender Stellen im Haushalt 2018 - zum 1. Januar 2019 die unten aufgeführte Professur mit Dienstort Berlin zu besetzen:

Professur W3 Terrorismusforschung

Die Professur widmet sich dem Phänomen des nationalen und internationalen Terrorismus. Im Mittelpunkt der Lehr- und Forschungstätigkeit stehen terroristische Ideologien und Organisationen ebenso wie gesellschaftliche Bedingungen und Ursachen für die Entstehung von Terrorismus in Geschichte und Gegenwart. Zu den Forschungs- und Lehrschwerpunkten zählen insbesondere auch Präventions- und Bekämpfungsstrategien. Bewerberinnen und Bewerber sollten bereits durch einschlägige exzellente Publikationen im Bereich der Politikwissenschaft, Soziologie oder Psychologie ausgewiesen und im internationalen Diskurs der Terrorism Studies visibel vertreten sein. 

Von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber wird die Bereitschaft zu einem Theorie-Praxis-Dialog mit den Nachrichtendiensten des Bundes verlangt. Es wird zudem die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Intelligence Studies vorausgesetzt. Der Schwerpunkt der Lehrtätigkeit liegt im Masterstudiengang „Intelligence and Security Studies“ (MISS), der als gemeinsames Studienangebot mit der Universität der Bundeswehr München eingerichtet wird. Von den Lehrverpflichtungen der Professur sind darüber hinaus Lehrveranstaltungen im Diplomstudiengang am Fachbereich Nachrichtendienste sowie Vortrags- und Unterrichtstätigkeiten am Zentrum für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung in Berlin umfasst. 

Der Volltext der Ausschreibung ist unter www.hsbund.de zu finden. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen - neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen (z.B. deutsche Staatsangehörigkeit) - die Berufungsvoraussetzungen nach § 131 BBG erfüllen. Einschlägige Verwaltungserfahrungen mit Bezug zur Tätigkeit der Nachrichtendienste oder anderer Sicherheitsbehörden (auch im internationalen Umfeld) sind von Vorteil. Es wird die Bereitschaft erwartet, sich einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) zu unterziehen. 

Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ist nach den Vorgaben des Bundesgleichstellungsgesetzes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. 

Für Fragen zum Profil der Stelle und zum Bewerbungsverfahren steht der Studiengangsleiter des MISS, Herr Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich, gerne zur Verfügung. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und Nachweisen zum gesamten Anforderungsprofil sind inklusive eines Lehrportfolios und einer Skizze mit Vorstellungen zu Forschungsvorhaben bis zum 17.06.2018 mit dem Stichwort „W3“ vorzugsweise per E-Mail (in einer PDF-Datei bis max. 10 MB an) an Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Postfach 1165, 85529 Haar, Email: jan-hendrik.dietrichfhbund-mucde, zu richten.