Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 05.03.2020

Postdoc (m/w/d) für den Programmbereich "Transnationale Politik"

Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt am Main

Bewerbungsfrist: 13.04.2020

Beginn: 01.07.2020

Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung ist eine Stiftung öffentlichen Rechts. Mit über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die HSFK derzeit das größte deutsche Friedens- und Konfliktforschungsinstitut.

Im Programmbereich III „Transnationale Politik“ suchen wir zum 1. Juli 2020

eine/n Postdoc (m/w/d) (100%),
Entgeltgruppe TV-H 13, für die Dauer von drei Jahren (Befristung nach WissZVG).


Zum Aufgabenspektrum gehören insbesondere:

  • Entwicklung, Projektmitteleinwerbung und Durchführung eines Forschungsprojektes mit Bezug zu den Themen transnationale soziale Bewegungen, Protest und Widerstand in der internationalen Politik, Konflikt und Demokratie in der Global Governance;
  • Mitarbeit in der Arbeit des Programmbereichs und Publikationstätigkeit zum Forschungsprogramm der HSFK „Frieden und Zwang“, insbesondere mit Bezug zu gesellschaftlichen Konflikten und/oder den Auswirkungen transnationaler Phänomene auf gesellschaftlichen Zusammenhalt;
  • Pflege und Weiterentwicklung der lokalen, nationalen und internationalen Vernetzung des Instituts.

Darüber hinaus erwarten wir Engagement bei der Fortentwicklung der Forschungsagenda der HSFK, Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit und zur Vermittlung von Forschungsergebnissen an die politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit sowie Beteiligung in den Gremien der HSFK-Selbstverwaltung.

Sie sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • mindestens sehr gute Promotion in Politikwissenschaft, Soziologie oder einer anderen einschlägigen Disziplin;
  • nachgewiesener Forschungsschwerpunkt im Bereich der sozialen Bewegungsforschung oder Protestforschung und/oder zu transnationalen Konflikten über Demokratie und Governance;
  • gute Kenntnisse der aktuellen wissenschaftlichen Debatten in diesem Themenbereich;
  • gute Kenntnisse quantitativer und/oder qualitativer sozialwissenschaftlicher Methoden;
  • internationales Profil durch Erfahrung im Rahmen von Forschungsaufenthalten und/oder Feldforschung.

Sehr gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der englischen Sprache sowie den sicheren Umgang mit gängiger Bürosoftware setzen wir voraus. Kenntnisse der deutschen Sprache werden nicht vorausgesetzt. Es wird jedoch erwartet, dass der/die Bewerber/in die Bereitschaft zeigt, sich innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre um den Erwerb deutscher Sprachkenntnisse zu bemühen.

Die HSFK ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikats. Sie möchte ungleiche Repräsentanzen in den Besoldungsgruppen abbauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) senden Sie bitte unter „Kennziffer 3.5“ zusammen mit einem maximal dreiseitigen Konzeptpapier Ihres Forschungsvorhabens gebündelt in einem pdf-Dokument bis zum 13. April 2020 an bewerber(a)hsfk.de. Bewerbungskosten können leider nicht übernommen werden.