Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 06.02.2020

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)

Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg

Bewerbungsfrist: 28.02.2020

Beginn: 01.05.2020

weitere Informationen

Leibniz‐Institut für Ost‐ und Südosteuropaforschung (IOS)

Das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) erforscht die historische, wirtschaftliche und politische Entwicklung des östlichen sowie südöstlichen Europas. Seit 2017 ist das IOS Mitglied der renommierten Leibniz-Gemeinschaft und wird als solches vom Freistaat Bayern und der Bundesregierung gefördert.

 

Zur Verstärkung unseres Teams besetzen wir ab 01.05.2020 die Stelle eines
wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d) im Bereich der politikwissenschaftlichen Forschung sowie für die wissenschaftliche Redaktion der Länderanalysen Vollzeit (TVL‐E 13)

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) Entgeltgruppe 13 (Vollzeit). Die Stelle ist vorerst auf drei Jahre befristet.


Ihre Aufgaben:
Mit der Einrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe „Frozen and Unfrozen Conflicts“ wurde das Institut Ende 2015 um das Gebiet der politikwissenschaftlichen Konfliktforschung ergänzt. Sie wirken an der Forschungsgruppe mit und forschen sowie publizieren selbstständig im Rahmen eines Postdoc-Projekts zu Konflikten und politischem Wandel im postsowjetischen Raum. Darüber hinaus engagieren Sie sich bei der Einwerbung von Drittmitteln und dem Ausbau der Forschungsnetzwerke des IOS.

Weiterhin obliegt Ihnen die inhaltliche Konzipierung und redaktionelle Betreuung von zehn bis zwölf Ausgaben der Länderanalysen (

http://www.laender-analysen.de) pro Jahr, insbesondere jener zu Russland und Ukraine.

 

Wir erwarten von Ihnen:

  • Eine abgeschlossene Promotion in den Politikwissenschaften oder in einer Nachbardisziplin, die nicht länger als drei Jahre zurückliegen sollte;
  • exzellente Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache;
  • gute Kenntnisse einer osteuropäischen Sprache, insbesondere des Russischen oder Ukrainischen sind erwünscht;
  • einschlägige Erfahrung in wissenschaftlich-redaktioneller Tätigkeit;
  • Aufgeschlossenheit für interdisziplinäre Zusammenarbeit; Flexibilität, Kommunikationsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit.

Wir bieten Ihnen:

  • Möglichkeit der eigenen Forschung und Unterstützung bei der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (etwa in Form einer Habilitation);
  • Arbeitserfahrungen in der Herausgabe eines Periodikums;
  • selbstständiges Arbeiten und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld, in dem Innovation, Transparenz und Internationalität unverzichtbar sind;
  • die Möglichkeit der internationalen Vernetzung in Wissenschaft und Praxis sowie des Besuchs von Weiterbildungsangeboten und Schulungen;
  • die Altersvorsorge für den öffentlichen Dienst (VBL);
  • Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie;
  • einen Arbeitsplatz am Rande der UNESCO-Welterbe Altstadt Regensburg.

 

Bewerbungen sind über das IOS-Bewerbungsportal auf https://www.ios-regens-burg.de/freie-stellen.html elektronisch einzureichen. Bewerbungen per E-Mail können nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbungsunterlagen haben zu umfassen:

  • Anschreiben (max. 2 Seiten);
  • Lebenslauf (tabellarisch) inkl. Publikations- und Vortragsverzeichnis;
  • Zeugniskopien;
  • Postdoc-Forschungsvorhaben (max. 5 Seiten);
  • Namen von zwei wissenschaftlichen Referenzpersonen;
  • Zwei exemplarische Publikationen (veröffentlicht oder unveröffentlicht).


Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2020.

Das Bewerbungsgespräch findet voraussichtlich im Zeitraum vom 1. bis 3. April 2020 statt.

Für weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Projektgruppe wenden Sie sich bitte an die Leiterin der Nachwuchsgruppe „Frozen and Unfrozen Conflicts“, Dr. Cindy Wittke (wittkeios-regensburgde).

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Des Weiteren setzt sich das Institut besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.
Das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung fördert aktiv die Gleichstellung von Mitarbeiter*innen. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Männern und Frauen sowie Menschen mit Migrationshintergrund.