Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 05.09.2019

Zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen (w/m/d) (TV-L E13, 65%, Laufzeit 3 Jahre)

Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, München

Bewerbungsfrist: 30.09.2019

Beginn: 01.01.2020

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Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine der größten und renommiertesten Hochschulen Deutschlands mit vielfältigsten Aufgabenfeldern. Am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der LMU München sind zum 1. Januar 2020

zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen (w/m/d) (TV-L E13, 65%, Laufzeit 3 Jahre)

im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Repräsentation und Ungleichheit in der kommunalen Politik“ (Projektleitung: Dr. Martin Gross und Dr. Dominic Nyhuis) zu besetzen.

Stellenprofil:
Die Mitarbeiter/innen werden Teil des Forschungsteams im Projekt „Repräsentation und Ungleichheit in der kommunalen Politik“. Das von der DFG finanzierte Projekt beschäftigt sich mit der Frage, welche gesellschaftlichen Interessen in der kommunalen Politik berücksichtigt werden und wie mögliche Ungleichheiten in deutschen Großstädten erklärt werden können. Zur Beantwortung dieser Frage werden die kommunalen Wahlprogramme und Koalitionsvereinbarungen sowie die Anfragen und Entscheidungen der Stadträte mit Verfahren zur manuellen und automatischen Textanalyse ausgewertet. Die erfolgreichen Bewerber/innen werden insbesondere für den Aufbau einer Projektdatenbank sowie für die Auswertung des gesammelten Textmaterials mithilfe verschiedener Textanalyseverfahren verantwortlich sein.

Beide Stellen sind dem Lehrstuhl Politische Systeme und Europäische Integration (Prof. Dr. Klaus H. Goetz) am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft an der LMU München zugeordnet. Eine Promotion zu projektverwandten Themen ist ausdrücklich erwünscht. Die Bewerber/innen werden dabei unterstützt, ein eigenes Promotionsthema zu finden bzw. bestehende eigene Ideen zu entwickeln. Mit den Stellen ist keine Lehrverpflichtung verbunden; es besteht jedoch die Möglichkeit, Erfahrungen in der universitären Lehre zu sammeln. Teilnahmen an wissenschaftlichen Konferenzen sowie am Mentoringprogramm Ment15 für Dok-torandinnen an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät werden ausdrücklich unterstützt.

Ihr Profil:
Bewerber/innen sollten einen Studienabschluss in einer Sozialwissenschaft, idealerweise mit einem Studienschwerpunkt in der vergleichenden Politikwissenschaft oder der sozialwissenschaftlichen Methodik, haben. Ein sicherer Umgang mit quantitativen Methoden der Sozialwissenschaft ist erwünscht. Erfahrungen mit der manuellen und/oder automatischen Textanalyse sind von Vorteil.

Bewerbung:
Schriftliche Bewerbungen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) richten Sie bitte per E-Mail bis zum 30. September 2019 als ein PDF-Dokument mit dem Betreff „Bewerbung Projekt Repräsentation und Ungleichheit in der kommunalen Politik“ an Dr. Martin Gross (martin.grossgsi.uni-muenchende).

Es handelt sich um eine 65%-Teilzeitstelle. Die Eingruppierung erfolgt nach TV-L, Entgeltgruppe E13. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Die Bewerbung von Frauen wird begrüßt.

Ihr Arbeitsplatz befindet sich in zentraler Lage in München und ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Für Rückfragen zum Projekt und den ausgeschriebenen Stellen stehen Ihnen Dr. Martin Gross (martin.grossgsi.uni-muenchende) und Dr. Dominic Nyhuis (nyhuisuncedu) gerne zur Verfügung.