Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 11.07.2019

Professur „Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politik der Menschenrechte“ (W 2)

Hochschule Fulda, Fulda

Bewerbungsfrist: 25.08.2019

weitere Informationen

An der Hochschule Fulda studieren ca. 9.500 Studierende in ca. 60 Bachelor- und Master-Studiengängen. In den 8 Fachbereichen lehren und forschen mehr als 160 Professor*innen. Die Hochschule Fulda besitzt das eigenständige Promotionsrecht nach hessischem Hochschulrecht. Insgesamt sind an der Hochschule Fulda ca. 700 Personen beschäftigt. Die Hochschule Fulda zeichnet sich durch qualitativ hochwertige Lehre und intensive Forschungsaktivität aus, weiterhin besitzt sie eine starke internationale Ausrichtung. Sie bietet hervorragende Lern- und Arbeitsbedingungen auf einem attraktiven und zusammenhängenden Hochschulcampus.

An der Hochschule Fulda besetzen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften eine
Professur „Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politik der Menschenrechte“ (W 2)

 

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Lehre im Studiengang „Human Rights in Law, Politics and Society (MAHRS)“ (M.A.) sowie den Studiengängen „Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen (BASIB)“ (B.A.) und „Intercultural Communication and European Studies (ICEUS)“ (M.A.), „Sozialrecht“ (LL.B.) und „Sozialrecht und Sozialwirtschaft“ (LL.M.).
  • Lehrschwerpunkte sind die Bereiche Politik der Menschenrechte, Völkerrechtspolitik, Politik und Recht, (internationale) politische Theorie und Ideengeschichte, sowie politikwissenschaftliche Grundlagen und transnationale Politik
  • Aktive Mitarbeit im Promotionszentrum „Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Globalisierung, Europäische Integration, Interkulturalität“ und die Betreuung von Promovierenden
  • Aktive Mitarbeit im wissenschaftlichen Zentrum „Centre for Intercultural and European Studies“ CINTEUS und beim weiteren Ausbau der Forschungsstrukturen und Forschungskooperationen in Fulda
  • Durchführung von Lehrveranstaltungen in englischer Sprache in den international angelegten Masterstudiengängen MAHRS und ICEUS und am Promotionszentrum
  • Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung.


Ihr Profil:

  • Sie haben international relevante theoretische und empirische Forschungsleistungen in den Feldern Menschenrechtspolitik, Rechtspolitik/Politik und Recht (z. B. Critical Legal Studies) sowie internationale politische Theorie und Ideengeschichte und transnationale Politik erbracht
  • Sie zeichnen sich durch persönliche Forschungsstärke, Drittmitteleinwerbungen und durch Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten aus
  • Sie haben Erfahrung in der Arbeit in internationalen und interdisziplinären Forschungszusammenhängen und sind offen für interdisziplinäre Kooperationen in Fachbereich und Hochschule
  • Sie haben einen Studienabschluss in Sozial- oder Rechtswissenschaften
  • Wünschenswert sind berufsfeldrelevante Kenntnisse, praktische Erfahrungen und Kontakte, die an die Studierenden weitergegeben werden können.


Die Hochschule vertritt ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden sowie der Vernetzung in der Region und erwartet deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Hochschule.


Voraussetzung für die Berufung nach §§ 61, 62 HHG

  • eine qualifizierte Promotion,
  • nachweislich pädagogische Eignung,
  • besondere Leistungen bei Anwendung und Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs oder zusätzliche wissenschaftliche Leistungen.


Die Besetzung der Stelle erfolgt bei der ersten Berufung in der Regel gemäß § 61 Abs. 7 HHG im Beamtenverhältnis auf Probe. Die Probezeit beträgt drei Jahre. Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung.

Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt. In der Gruppe der Professor*innen der Hochschule sind Frauen unterrepräsentiert. Der Frauenförderplan der Hochschule Fulda sieht hier eine Erhöhung des Frauenanteils vor. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Hochschule Fulda ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bieten Ihnen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.

Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben, wenn das Ehrenamt für die vorgesehene Tätigkeit förderlich ist.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 25.08.2019 an den Präsidenten der Hochschule Fulda, gerne per E-Mail im PDF-Format (bewerbungenhs-fuldade). Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Claudia Wiesner (claudia.wiesnersk.hs-fuldade) zur Verfügung.