Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 23.01.2019

Post-Doc-Stelle mit Schwerpunkt in der Lehre (E14 TV-G-U)

Fakultät für Sozialwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main

Bewerbungsfrist: 24.02.2019

Beginn: 01.04.2019

Die Goethe-Universität Frankfurt ist eine Volluniversität, die sich am klassischen Bildungsauftrag orientiert – sowohl hinsichtlich der Viel-falt ihrer Disziplinen als auch der Einheit von Forschung und Lehre. Im Qualitätspakt Lehre war die Goethe-Universität Frankfurt am Main mit ihrem Programm „Starker Start ins Studium“ auch in der zwei-ten Förderphase erfolgreich. Das Programm zielt auf die systemati-sche Stärkung der Studieneingangsphase. Hierzu hat die Universität vier fachbereichsübergreifende Zentren zur Vermittlung wissenschaft-licher Grundlagenkompetenzen gegründet. Für die Fortsetzung des Programms in der zweiten Förderphase ist am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut für Politikwissenschaft, Professur Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung (Prof. Dr. Claudius Wagemann) der Goethe-Universität Frankfurt zum 01.04. 2019 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiters it Schwerpunkt in der Lehre (E14 TV-G-U)

befristet bis zum 31.12.2020 zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).

Die/Der Stelleninhaberin/Stelleninhaber leistet eigenständige wissenschaftliche Lehre im Bereich der empirischen Methoden der Sozialwissenschaften, vor allem in der Studieneingangsphase der Bachelorstudiengänge, im Umfang von 8 LVS (einzelne Aufgaben sind anteilig auf die Lehrverpflichtung anrechenbar) und ist zur hoch-schuldidaktischen Weiterbildung sowie zur Mitarbeit im Methoden-zentrum Sozialwissenschaften verpflichtet. Die Möglichkeit zu selbst-bestimmter Forschung ist gegeben.

Aufgabengebiet:

  • zentrales Ziel der Stelle ist die Verbesserung der Methodenlehre in den Bachelorstudiengängen des Fachbereichs, vor allem in der Studieneingangsphase
  • insbesondere soll die/der Stelleninhaberin/Stelleninhaber bei der Konzeption und Materialerstellung für die „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ (Großveranstaltung) und die dazu gehörigen Vertiefungsveranstaltungen mitarbeiten sowie diese Kurse auch durchführen (selbstverständlich sind auch andere Lehrveranstaltungen möglich, wenn dies durch die Lehrplanung angeraten scheint)
  • aufgrund der Einbindung ins Methodenzentrum Sozialwissenschaften gehören zum Aufgabenbereich auch die generelle Mitarbeit an der Entwicklung von Lehrinnovationen für die Bacheloreingangsphase sowie die Mitentwicklung von Lehrkonzepten für die Professur und den Fachbereich l
  • verpflichtend ist weiterhin die Mitarbeit im Rahmen eines Workshopangebots bei der Methodenwoche des Methoden-  zentrums Sozialwissenschaften

Einstellungsvoraussetzungen:

  • unbedingte Einstellungsvoraussetzung ist eine sehr gute und dokumentierte Expertise in den Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Voraussetzung ist außerdem mehrjährige und fachlich einschlägige selbstständige Lehr- und Forschungstätigkeit, vor allem im Methodenbereich
  • darüber hinaus wird in der Regel eine abgeschlossene sozialwissenschaftliche Promotion erwartet, wünschenswerterweise in Politikwissenschaft
  • Bewerbungen sind aber bei entsprechender fachlicher Einschlägigkeit auch von nicht-promovierten Bewerberinnen/Bewerbern willkommen
  • wünschenswert (aber nicht Bedingung) sind ferner Kenntnisse in qualitativ-empirischen Fallstudiendesigns (z. B. Process Tracing, Comparative Case Studies) und/oder Qualitative Comparative Analysis (QCA)
  • ebenfalls optional, aber wünschenswert, ist die inhaltliche Verortung der/des Stelleninhaberin/Stelleninhabers im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft oder der Policy-Analyse
  • ferner sind Erfahrungen in der konzeptionellen Arbeit an innovativen Lehrveranstaltungen sowie im Einsatz digitaler Lehrunterstützung wünschenswert
  • von Vorteil ist eine national und international sichtbare Publikationstätigkeit
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse werden erwartet

Wir bieten Ihnen:

  • ein hohes Maß an Gestaltungsmöglichkeiten und Eigenverantwortlichkeit
  • eine wertschätzende Umgangskultur in einem innovativen, kooperativen und leistungsbereiten Team
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen
  • vielseitige Fortbildungsmöglichkeiten
  • für das Jahr 2019 ein kostenfreies Landesticket, mit dem Sie die öffentlichen Nahverkehrsmittel in ganz Hessen nutzen können

Weitere Informationen zum Programm „Starker Start ins Studium“ erhalten Sie unter: www.starkerstart.uni-frankfurt.de.

Die Goethe-Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte unter der Kennziffer 2/2019 bis zum 24.02.2019 elektronisch an die Dekanin des FB03, Prof. Dr. Helma Lutz, dekanat.fb03-bewerbungen@soz.uni-frankfurt.de. Für Rückfragen steht Prof. Dr. Claudius Wagemann zur Verfügung.