Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Veröffentlicht am: 07.07.2018

Hauptamtlich Lehrende/Lehrenden auf Zeit im Studienbereich Staats- und Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Politikwissenschaft, mit Schwerpunkt Grundrechte im staats- und gesellschaftswissenschaftlichen Kontext

Bundespolizei, Lübeck

Bewerbungsfrist: 03.08.2018

Beginn: 01.01.2019

weitere Informationen

Die Bundespolizei sucht eine/einen

Hauptamtlich Lehrende/Lehrenden auf Zeit im Studienbereich Staats- und Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Politikwissenschaft, mit Schwerpunkt Grundrechte im staats- und gesellschaftswissenschaftlichen Kontext

befristet für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. August 2024 im Fachbereich Bundespolizei der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung am Dienstort Lübeck.

Ihr künftiges Aufgabengebiet:

• Selbstständiges Entwickeln, Durchführen und Evaluieren von Lehrveranstaltungen im modularisierten Diplomstudiengang des Fachbereichs Bundespolizei gem. Modulhandbuch in den Fächern

– Menschenrechtsbindung bei der Polizei

– Politisches System der Europäischen Union

– Migration

– Polizeiwissenschaft aus politikwissenschaftlicher Sicht

– Veränderungen und Entwicklungen in der Sicherheitsarchitektur

– Politischer Extremismus (Extremismus- und Pluralismusbegriff, wehrhafte Demokratie, Ausländerextremismus)

– Grundlagen des Völkerrechts und verfassungsrechtliche Bezüge

– Wandel von „Krieg und Frieden“ und dessen Bedeutung für das „Policekeeping“ und die sicherheitspolitischen Akteure (insb. Vereinte Nationen)

– Aktuelle Entwicklungen im Inland und Ausland mit unmittelbarem Bezug zur Sicherheit und deren Auswirkungen auf die Polizeiarbeit

• Selbstständiges Erstellen und Korrigieren von schriftlichen Prüfungsarbeiten

• Durchführen von mündlichen Prüfungen

• Eigenständige Durchführung von Forschungs- und Publikationsvorhaben

• Mitwirkung an der Gremienarbeit der Hochschule

Wir erwarten von Ihnen:

• Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Politikwissenschaft (Masterabschluss oder vergleichbar)

• Pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird

• Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird

• Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen oder besondere Leistungen bei der Anwendung oder bei der Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mehrjährigen beruflichen Praxis

Erwünscht sind:

• Studienschwerpunkt Recht mit besonderer Beachtung der Grundrechte

• Bereitschaft zur Lehre in den Gebieten

- Migration

- Veränderungen und Entwicklungen in der Sicherheitsarchitektur

- Politischer Extremismus

- Grundlagen des Völkerrechts und verfassungsrechtliche Bezüge

- Aktuelle Entwicklungen im Inland und Ausland mit unmittelbarem Bezug zur Sicherheit und deren Auswirkungen auf die Polizeiarbeit

Auswahl-/Bestellungsverfahren:

Die Bewerberauswahl erfolgt durch den Fachbereich Bundespolizei der HS Bund. Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden in der Regel die Durchführung einer Probelehrveranstaltung sowie eine persönliche Vorstellung im Rahmen eines „Interviews“ vor einer Auswahlkommission gefordert.

Es ist eine Bestellung zur/zum hauptamtlich Lehrenden auf Zeit an der Hochschule i.S.d. § 19 Abs. 1 Nr. 2 in Verbindung mit Abs. 4 und 6 Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GO-HS Bund) vorgesehen.

Wir bieten Ihnen:

• Ein außertarifliches Entgelt, welches sich an der Entgeltgruppe 13 TV EntgO Bund (Tarifvertrag über die Entgeltordnung des Bundes) oder höher bis maximal Entgeltgruppe 15 TV EntgO Bund orientiert

• Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit im polizeilichen Umfeld

• Flexible Arbeitszeiten (keine feste Kernzeitenregelung)

• Bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten

Weitere Hinweise:

Die Bundespolizeibehörden haben sich die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Der Arbeitsplatz ist für eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten grundsätzlich geeignet. Im Falle einer späteren Einstellung als zum vorgesehenen Termin verkürzt sich die Dauer der Befristung entsprechend.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 3. August 2018 unter Angabe der Ausschreibungsnummer BPOLP Nr. 54-2018 (hD) beim Bundespolizeipräsidium

Referat 72 – höherer Dienst

Heinrich-Mann-Allee 103

14473 Potsdam

oder per E-Mail: bpolp.ref72hD@polizei.bund.de (Bitte übersenden Sie Ihre Unterlagen in einer PDF-Datei. Die maximal zulässige Größe beträgt 12 MB).

Als Ansprechpartner für personalwirtschaftliche Auskünfte steht Ihnen Frau Kriemann (Tel.- Nr.: 0331/97997-7258) gerne zur Verfügung.

Für Auskünfte zum Aufgabengebiet wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Spohrer (Tel.-Nr. 0451/49055-7250) oder Herrn Reier (Tel.-Nr.: 0451/ 49055-7100).

Weitere Informationen über die Bundespolizei finden Sie unter www.bundespolizei.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!