Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
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DVPW-Dissertationspreis 2019 geht an Dr. Manon Westphal

Der DVPW-Dissertationspreis 2019 geht an Dr. Manon Westphal, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, für ihr 2018 im Nomos-Verlag erschienenes Buch „Die Normativität agonaler Politik. Konfliktregulierung und Institutionengestaltung in der pluralistischen Demokratie“. Dies hat die dreiköpfige Jury – bestehend aus Prof. Dr. Oliver Flügel-Martinsen, Prof. Dr. Ina Kerner und Dr. habil. Kai Koddenbrock – im August 2020 beschlossen und der DVPW-Vorstand auf der heutigen DVPW-Ratstagung offiziell bekannt gegeben.

Die Jury schließt ihre Laudatio mit folgendem Fazit zur Arbeit von Dr. Westphal: „Damit verbindet diese Arbeit höchste theoretische und methodische Ansprüche, die in einer stilistisch klaren und wohlreflektierten Argumentation überzeugend eingelöst werden. Sie bereichert damit nicht nur den demokratietheoretischen Diskurs auf entscheidende Weise, sondern vor allem führt sie diesen, indem sie die Spannungsverhältnisse zwischen demokratischen Konflikten und institutionellen Erfordernissen produktiv zu reflektieren vermag, näher an die politische und soziale Realität unserer Gegenwartsgesellschaften und ihrer Herausforderungen. Mehr kann man von einer politikwissenschaftlichen Dissertation vermutlich nicht erwarten.“

Der Wissenschaftspreis der DVPW für eine herausragende politikwissenschaftliche Dissertation ist mit  1.000 € dotiert und wird jährlich ausgeschrieben. Im Rahmen der Ausschreibung 2019 wurden 17 Dissertationen eingereicht, die im Jahr 2018 veröffentlicht wurden.

Mehr Informationen zum Dissertationspreis und die vollständige Laudatio der Jury für 2019 finden Sie hier.