Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft

Neuigkeiten

Am 31.3. ist Professor Rainer Schmalz-Bruns verstorben. Wir trauern um unser langjähriges Mitglied, einen vorbildlichen Kollegen, klugen Theoretiker und feinen Menschen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit hat sich Rainer Schmalz-Bruns über viele Jahre in der DVPW engagiert. Von 2000 bis 2003 war er Mitglied im Vorstand der DVPW. Er war zwölf Jahre im Vorstand der Sektion für Politische Theorie und Ideengeschichte tätig, die er von 1997 bis 2003 leitete. Darüber hinaus war er von 2010 bis 2016 geschäftsführender Leiter der Redaktion der Politischen Vierteljahresschrift. Im Folgenden dokumentieren wir einen Nachruf von Hubertus Buchstein, Frank Nullmeier und Thomas Saretzki.
Dr. Heike Mauer hat am 15. Januar 2020 den zweiten Preis für exzellente Genderforschung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Der neu geschaffene Wissenschaftspreis für Genderforschung würdigt die herausragende Qualität und Originalität ihrer bisherigen Forschungsleistungen.
Das Fenster für eine Reform des Wahlrechts für die kommende Bundestagswahl schließt sich. An Lösungsvorschlägen mangelt es nicht, an Mehrheiten dafür schon. Wird der Deutsche Bundestag wirklich so groß werden, dass die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter*innen in Container ziehen müssen? Wird der nächste Deutsche Bundestag weniger männlich werden als der aktuelle? Kann es überhaupt eine perfekte Lösung für die verworrene Situation rund um das aktuelle Wahlrecht geben?
Im Jahr 2020 schreiben die Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) und die Stiftung Wissenschaft und Demokratie (SWuD) erstmals einen mit 2.000 Euro dotierten Preis für das beste politikwissenschaftliche Buch aus. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.
Wir möchten Sie herzlich einladen, sich mit einem Konzept für die Ausrichtung der nächsten Perspektivtagung zu bewerben. Das von der DVPW geförderte Format hat das Ziel, Aktivitäten von Wissenschaftler*innen ohne Professur zu unterstützen und innerhalb und außerhalb der DVPW sichtbar zu machen. Die Diskussion und Bearbeitung konkreter wissenschaftlicher Fragestellungen kann dabei ebenso gefördert werden wie Tagungen, die sich mit der spezifischen Situation von Wissenschaftler*innen ohne Professur auseinandersetzen oder auf innovative Art den Austausch und die Zusammenarbeit von jüngeren und etablierten Kolleg*innen fördern.
Wir möchten Sie herzlich einladen, sich mit einem Konzept für die Ausrichtung der nächsten Thementagung zu bewerben. Die DVPW fördert in den beiden Jahren zwischen den Kongressen bis zu zwei Thementagungen mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Untergliederungen zu fördern. Thementagungen sollen ein aktuelles, wissenschaftlich und gesellschaftlich relevantes Thema bearbeiten. Wir gehen davon aus, dass die Politikwissenschaft ein solches Thema nur angemessen erfassen kann, wenn Beiträge der verschiedenen Teildisziplinen miteinander verbunden werden.
Die Video-Aufzeichnungen der DVPW-Thementagung "Wie relevant ist die Politikwissenschaft? Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung von Forschung und Lehre" sind nun online.
In der Redaktion der vom DVPW-Vorstand herausgegebenen Politischen Vierteljahresschrift/German Political Science Quarterly ist zum 1. Mai 2020 die Position einer ehrenamtlichen Redakteurin/eines ehrenamtlichen Redakteurs mit dem Schwerpunkt „Internationale Beziehungen inkl. EU-Forschung“ zu besetzen.
Gemeinsame Stellungnahme von 13 geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fachgesellschaften zur Ankündigung der Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Wissenschaftskommunikation in Deutschland zu stärken.
Unter dem Titel „Wie relevant ist die Politikwissenschaft? Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung von Forschung und Lehre“ findet vom 12. bis 14.12.2019 die erste DVPW-Thementagung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.