Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Frist: 30.09.2026

CfP - Sozialwissenschaftliche Promotionswerkstatt Rhein-Ruhr, Duisburg

Duisburg, 4. und 5. März 2027

Die sozialwissenschaftliche Promotionswerkstatt Rhein-Ruhr richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden aus sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie angrenzen den Fächern, die an einer Dissertation mit Bezug zu mindestens einem der folgenden Themenfelder arbeiten: Arbeit, Arbeitsmarkt, Arbeitspolitik, Bildung, Ungleichheit, Sozialstaat und Sozialpolitik. Die Promotionswerkstatt ist grundsätzlich interdisziplinär und methodenoffen. Im Rahmen der Promotionswerkstatt besteht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre im Entstehungsprozess befindliche Arbeit vorzu stellen und mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie anderen Doktorandinnen und Doktoranden intensiv zu diskutieren. Theoretisch-konzeptionelle und empirische Arbeiten sind gleichermaßen erwünscht. Im Zentrum der Promotionswerkstatt steht die Diskussion laufender, noch nicht abgeschlossener Promotionsvorhaben. Idealerweise handelt es sich um erste Ergebnisse der Promotionsprojekte; es können aber auch gehaltvolle Forschungspläne vorgestellt werden.

Was wir bieten 

Die Promotionswerkstatt Rhein-Ruhr ist eine im deutschsprachigen Raum einzigartige Veranstaltung. Für jeden eingeladenen Doktoranden und jede eingeladene Doktorandin organisieren wir einen Wissenschaftler bzw. eine Wissenschaftlerin mit hoher fachlicher Erfahrung und ausgewiesener Expertise, die vor Ort im Anschluss an die Vorstellung der jeweiligen Arbeit konkrete konstruktive Rückmeldungen und Anregungen geben.

Während der anderthalbtätigen Veranstaltung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem in den Pausen und beim gemeinsamen Abendessen die Gelegenheit für weitere Einzelgespräche und zur Vernetzung.

Wir erstatten Reisekosten und organisieren die Hotelübernachtung in Duisburg. Während der Veranstaltung versorgen wir die Teilnehmenden kostenlos mit Getränken. Außerdem laden wir alle Teilnehmenden und die Kommentator*innen zu einem gemeinsamen Workshop-Dinner ein. 

In der Vergangenheit haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den regen und intensiven Austausch mit anderen Promovierenden und erfahrenen und etablierten Forscherinnen und Forschern regelmäßig gelobt und immer wieder die vertrauensvolle und konstruktive Atmosphäre dieser in Deutschland einmaligen Veranstaltung hervorgehoben.

Was wir erwarten 

Nach einer erfolgreichen Bewerbung laden wir Sie zur Teilnahme ein. Das bedeutet, dass wir von Ihnen die fristgerechte Einreichung eines zusammenhängenden Aufsatzes erwarten. Werden Sie eingeladen, erwarten wir von den Promovierenden eine durchgehende Anwesenheit während der gesamten Veranstaltungsdauer – die Veranstaltung lebt von der Diskussion und der wechselseitigen Kommentierung.

Bewerbung

Interessierte Promovierende können sich für die Promotionswerkstatt 2027 bis zum 30.09.2026 bewerben. Die Bewerbung umfasst eine Zusammenfassung ihres Vorhabens (maximal 3.000 Zeichen) inkl. eines CV und, sofern vorhanden, den Namen des Betreuers / der Betreuerin. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form an: 

Prof. Dr. Marcel Erlinghagen, c/o Silke Demmler (Sekretariat), Institut für Soziologie, Universität Duisburg-Essen, marcel.erlinghagenuni-duede; silke.demmleruni-duede

Eine Rückmeldung, ob Ihr Beitrag angenommen wird, erfolgt bis zum 23.10.2026. 

Angenommene Bewerberinnen und Bewerber schicken dem Organisationsteam bis zum 31.01.2027 einen zusammenhängenden Aufsatz von max. 60.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (ohne Literaturverzeichnis, aber inkl. ein evtl. vorhandener Appendix), der das Pro motionsvorhaben beschreibt und ausgewählte (ggf. vorläufige) Befunde präsentiert.

Die Einhaltung der Frist ist essenziell, denn sie stellt sicher, dass die von uns für jede*n Teilnehmenden individuell eingeladene Kommentator*in genügend Zeit hat, sich auf Ihren Beitrag vorzubereiten. Die Kommentator*innen übernehmen die Aufgabe ehrenamtlich und reisen zum Teil über weite Strecken an, um die Arbeiten ihnen fremder Promovierender – also von Ihnen – konstruktiv zu kommentieren. Das Einhalten der Fristen ist daher nicht nur für den Arbeitsfluss relevant, sondern auch ein Gebot des Respekts und der Höflichkeit.

Wichtig: Die Veranstaltung ist keine gewöhnliche Fachtagung, sondern die Teilnehmen den profitieren von der Chance, Kritik und Anregungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu bekommen. Deshalb sollen keine bereits veröffentlichte Aufsätze eingereicht werden. Am Ende überlassen wir es den Teilnehmenden zu entscheiden, welches Thema bzw. welchen Charakter ihr Aufsatz haben soll (eigenständiges Researchpaper, ausführliche Konzeption eines Buchprojekts usw.). Für uns ist es bei der Organisation wichtig, dass Sie uns in der Bewerbung darüber informieren, ob Sie kumulativ promovieren oder eine Monografie planen. Sollten Sie ein kumulatives Vorhaben vorstellen, geben Sie bitte den Aufsatz an, auf den Sie sich für die Promotionswerkstatt konzentrieren. Wir werden uns bemühen, dies bei der Auswahl des Kommentars zu berücksichtigen.

Über uns Die sozialwissenschaftliche Promotionswerkstatt Rhein-Ruhr wird gemeinsam vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und dem Institut für Soziologie (IfS) der Universität Duisburg-Essen organisiert. Das Organisations- und Programmkomitee besteht aus Dr. Florian Blank und Axel Hauser-Ditz (beide WSI), Prof. Dr. Martin Brussig (IAQ) und Prof. Dr. Marcel Erlinghagen (IfS). Eine Übersicht über Teilnehmer/innen und Kommentator/innen der vergangenen Jahre finden Sie im Netz unter: https://www.uni-due.de/iaq/projektinfo/rrp.php.