Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Frist: 01.08.2020

CfP – Konferenz Digitalisierung, Digitale Transformation und Nachhaltigkeit in der globalen Ökonomie, Budapest

Konferenz

DIGITALISIERUNG, DIGITALE TRANSFORMATION UND NACHHALTIGKEIT
IN DER GLOBALEN ÖKONOMIE


01. und 02. Oktober 2020 an der Andrássy Universität Budapest

Call for Papers

Wir laden Sie herzlich ein, bis zum 1. August 2020 wissenschaftliche Arbeiten oder Vortragsexposés (3 Seiten) in deutscher oder englischer Sprache für eine Begutachtung unter tim.herbergerandrassyunihu einzureichen.

 

Leider ist der ursprünglich vorgesehene Termin am 16. und 17. Juni 2020 auf Grund der aktuellen Situation nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

Für Vorträge in deutscher oder englischer Sprache (in Abhängigkeit der Sprache des eingereichten Beitrags) sind jeweils 20 Minuten Vortragszeit und 10 Minuten Diskussion vorgesehen. Es wird erwartet, dass die Vortragenden ein Koreferat zu einem anderen Paper/Vortrag im Rahmen ihrer Session übernehmen. Die Entscheidung über die Annahme wird bis zum 15. August 2020 mitgeteilt. Die Möglichkeit zu einer Publikation der Beiträge ist in Form eines Sammelbandes zu der Tagung gegeben.

Sowohl die aktive und passve Teilnahme an der Tagung (einschließlich Kaffeepausen) als auch die Einreichung von Beiträgen für die Tagung sind kostenfrei. Ferner sind alle Teilnehmenden am 02. Oktober 2020 zu einer Closing Reception in den Festsälen der Andrássy Universität als Abschluss der Konferenz sehr herzlich eingeladen.

Anmeldungen zur aktiven oder passiven Teilnahme an der Konferenz sind bis zum 22. September 2020 unter tim.herbergerandrassyunihu möglich.

 

Inhaltliche Ausrichtung der Konferenz

Digitalisierung und Digitale Transformation werden häufig in einem Atemzug mit dem Begriff Industrie 4.0 genannt und gelten als größte Herausforderung für unsere Ökonomie in der aktuellen Zeit. Parallel erfahren gesellschaftliche Nachhaltigkeitsbestrebungen vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und des Erhalts unseres Lebensraums mit seiner ganzen Vielfalt enorme Relevanz und Aufmerksamkeit. Nichtsdestotrotz besteht über verschiedene Fachdisziplinen hinweg und in der Gesellschaft selbst noch keine einheitliche Nomenklatur und Definition zu diesen Begrifflichkeiten; insb. deren Zusammenhänge und Wechselwirkungen untereinander bleiben weitgehend noch ungeklärt und diskutabel. Dabei ist es offensichtlich, dass ein Dreiklang dieser Teilbereiche ein enormes Potential in sich birgt, aber ebenso gesellschaftliche Veränderungen auf breiter Basis verursacht und auch noch verursachen wird. Es ist in diesem Kontext eine Divergenz zwischen verschiedenen Industriebranchen, Wissenschaftsdisziplinen und Gesellschaftsvertretern spürbar, die dazu beiträgt, dass eine klare Kommunikation von Inhalten zu diesen Themengebieten gegenüber der Öffentlichkeit, auch um diese in diese technologiebasierte sowie nachhaltige Zukunft „mitzunehmen” und über die Chancen und Risiken adäquat aufzuklären, deutlich erschwert wird.

Diese Konferenz dient auf Basis eines interdisziplinären Ansatzes dazu, Standpunkte zu den verschiedenen Begrifflichkeiten und deren Zusammenhänge sowie Wechselwirkungen vorzustellen und abschließend in einer gemeinsamen Agenda im Sinne eines Maßnahmenkatalogs münden zu lassen. Es sollen Sichtweisen auf die Begriffe Digitalisierung, Digitale Transformation und gesellschaftliche Nachhaltigkeitsbestrebungen, die unsere Ökonomie bereits jetzt erheblich beeinflussen und mit hoher Wahrscheinlichkeit zukünftig noch stärker determinieren werden, auf einen gemeinsamen inhaltlichen Nenner hin überprüft werden. Hierdurch sollen Kompetenzen aus verschiedenen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen gebündelt werden, um zukünftig der Öffentlichkeit die Potentiale besser darlegen sowie den zukünftigen Herausforderungen besser begegnen zu können. Ein internationaler Ansatz ist hier ein zentrales Anliegen der Organisatoren, da Lösungen für die künftigen Herausforderungen in diesem Kontext nur auf einer gemeinschaftlichen inhaltlichen Basis erreicht werden können. Nationale Initiativen können als Startschuss einer Bewegung funktionieren („einer muss vorangehen”), stellen aber keine nachhaltige Strategie dar, solange es nur bei einer Einzellösung bleibt.

Während am 01. Oktober 2020 die Eröffnung der Konferenz und die Key Notes im Vordergrund stehen werden, wird am 02. Oktober 2020 im Rahmen eines offenen Konferenzteils (Sessions) die Möglichkeit geboten in den Themenbereichen

  • Finanzwirtschaft
  • Industrie
  • Öffentliche Verwaltung
  • Gesundheit
  • Kultur
  • Bildung
  • Freizeit

auf Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten und korrespondierender Vorträge die drei Schlagworte der Konferenz Digitalisierung, Digitale Transformation und Nachhaltigkeit zu adressieren.

Wir würden uns sehr freuen Sie in Budapest sowie an der Andrássy Universität begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen eine gelungene Konferenz sowie wichtige Implikationen für unsere Zukunft zu initiieren.