Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Politische Theorie und Ideengeschichte

CfP Politische Theorie in Zeiten der Ungewissheit / Political Theory in Times of Uncertainty

In Bremen findet vom 27. bis 29. September 2023 der Kongress "Politische Theorie in Zeiten der Ungewissheit" statt. Ungewissheit ließe sich wohl ohne Übertreibung als die Signatur unserer Zeitbeschreiben. Von der Klimakrise über die COVID-Pandemie, die Krisen der neoliberalen Hegemonie und der liberalen Demokratien bis hin zu jüngst erneut deutlich aufbrechenden Konflikten über die Machtverteilung in der Weltgesellschaft gehen massive Ungewissheitserfahrungen aus. Nicht nur sind hier mögliche Lösungswege ungewiss, sondern es lässt sich zudem auch nicht antizipieren, welche neuen Krisen und Herausforderungen sich in womöglich bereits nächster Zukunft einstellen werden. Diese Situation bedarf der Reflexion durch die Politische Theorie und Ideengeschichte umso mehr, da sie sowohl etablierte politische Bewältigungsstrategien an ihre Grenzen bringt als auch gängige Narrative der neuzeitlichen Politischen Theorie in Zweifel zu ziehen scheint. Erforderlich ist deshalb eine offene Problemexploration jenseits eingespielter paradigmatischer Positionen der Politischen Theorie der Gegenwart. Die Reflexion der Probleme unserer Zeit macht auch den diachronen Blick in die Wechselfälle der politischen Ideengeschichte erforderlich. Zudem ist die Ungewissheit der Gegenwart fraglos kein Problem, das sich allein durch die Perspektive der Politischen Theorie im engeren Sinne erschließen lässt: Nicht nur reizvoll, sondern unabdingbar sind deshalb erkundende Dialoge zwischen der Politischen Theorie und anderen politikwissenschaftlichen Teildisziplinen.

Der ausführliche Call for Papers kann hier heruntergeladen werden. Den englischsprachigen Call for Papers finden Sie hier.

Der Kongress wird Panel- und Plenarformate kombinieren und nach Möglichkeit einen englischsprachigen International Track anbieten, der es insbesondere internationalen Teilnehmer*innen ermöglichen soll, durchgängig englischsprachige Veranstaltungen besuchen zu können.

In einer ersten Phase sind Vorschläge für Panels erbeten. Möglich sind Einreichungen in unterschiedlichen Formaten, wobei pro Panel-Veranstaltung nicht mehr als 3-4 Vortragende eingeplant werden sollten:
- Geschlossene, halboffene und offene Panels
- Podiumsdiskussionen
- Author meets Critics
Die Auswahl der Einreichungen erfolgt durch eine Jury, die sich aus den Veranstalter*innen zusammensetzt. Deadline für Einreichungen von Panel-Vorschlägen im Umfang von max. 250 Wörtern ist der 31.10.2022. Im Falle von geschlossenen bzw. halboffenen Panels sind neben der Panel-Beschreibung die Namen, Vortragstitel und Kurzbeschreibungen der vorgesehenen Vortragenden anzugeben; im Falle von Podiumsdiskussionen und Author meets Critics-Veranstaltungen die Namen der vorgesehenen Diskutant*innen. Die Entscheidung über die Annahme wird im Laufe des November 2022 mitgeteilt. Für die angenommenen halboffenen und offenen Formate wird danach ein separater Call for Papers mit der Deadline 08.01.2023 veröffentlicht.

Für organisatorische Fragen wenden Sie sich bitte an Christian Leonhardt, Universität Bremen: uncertainuni-bremen.de

CfP Frühjahrstagung 2023: "Kämpfe um Diversität"

[abgelaufen]

An der Universität Duisburg-Essen findet vom 15.-17. März 2023 die Tagung „Kämpfe um Diversität - Theorie an der Grenze von Wissenschaft und Politik“ statt. Der ausführliche Call for Papers kann hier heruntergeladen werden. Die Tagung wird von Franziska Martinsen, Peter Niesen, Karsten Schubert, Frieder Vogelmann und Sabrina Zucca-Soest organisiert. Ziel der Tagung ist es, im produktiven Austausch mit verschiedenen Disziplinen, die sich mit Ansätzen feministisch-intersektionaler, postkolonialer, antirassistischer und queerer Theorien beschäftigen, das besondere Potential der Politischen Theorie zur Analyse der durch Diversitätstheorie umkämpften Grenze von Wissenschaft und Politik zu realisieren.

Die Veranstalter*innen freuen sich über Einreichungen zu folgenden vier Themenbereichen:

1) Genealogie der Politischen Theorie und Ideengeschichte

2) Diversifizierung des Kanons der Politischen Theorie und Ideengeschichte

3) Politische Epistemologie und kritische Wissenschaftstheorie

4) Wissenschaftsfreiheit und Diversität

Einsendungen werden erbeten bis zum 31. Juli 2022 unter Berücksichtigung folgender Vorgaben:

- Abstract (max. 500 Wörter)

- akademischer Kurz-CV (max. 1 Seite)

mit der Dateibenennung Nachname-Abstract.pdf und Nachname-CV.pdf und dem Betreff „CfP Kämpfe um Diversität“

an alle folgenden E-Mail-Adressen:

politischetheorieuni-duede

karsten.schubertpolitik.uni-freiburgde

zuccahsu-hhde

CfP Herbsttagung 2022: "Rationalität und Demokratie"

[abgelaufen]

Die Frühjahrstagung der Sektion findet vom 23.-25. März 2022 zum Thema "Rationalität und Demokratie" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt. Der Call for Papers kann nun hier heruntergeladen werden. Die Einreichungsfrist für Beitragsvorschläge ist der 31. Januar 2022.

Bei Nachfragen wenden Sie sich gerne an Claudia Landwehr (landwehr (at) politik.uni-mainz.de).

 

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CfP Frühjahrstagung 2022: "Personen und Subjekte des Politischen"

[Abgelaufen]

Die Frühjahrstagung der Sektion findet vom 23.-25. März 2022 zum Thema "Personen und Subjekte des Politischen" an der RWTH Aachen statt. Der Call for Papers kann nun hier heruntergeladen werden. Die Einreichungsfrist für Beitragsvorschläge ist der 15. August 2021.

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich gerne an einen der Organisatoren: Michel Dormal (michel.dormal (at) ipw.rwth-aachen.de), Jürgen Förster (juergen.foerster (at) ipw.rwth-aachen.de), Emanuel Richter (richter (at) ipw.rwth-aachen.de), Hans-Jörg Sigwart (sigwart (at) ipw.rwth-aachen.de).