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Wahlen

Mitteilung des Wahlausschusses

(vom 31. Juli 2017)
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für die Wahl der AK-Sprecherin/des AK-Sprechers hat innerhalb der Frist Jan Sauermann (Universität Köln) seine Kandidatur bekannt gegeben. Weitere Kandidaturen sind bei uns nicht eingegangen. Damit gilt Jan Sauermann in diesem Fall als gewählt. Seine Amtsperiode beträgt drei Jahre. Wir danken Jan sehr herzlich für seine Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen und wünschen Ihm hierfür viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Susumu Shikano & Konstantin Käppner 

Die Wahlordnung des Arbeitskreises

 
1. Der Arbeitskreis für Handlungs- und Entscheidungstheorie hat drei Sprecher.  
 
2. Sprecher werden turnusgemäß jeweils für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt, so dass im Regelfall jedes Jahr ein Sprecher gewählt wird. Tritt ein Sprecher vor Ablauf der drei Jahre zurück oder fällt aus anderen Gründen aus, so wird dessen Stelle zusätzlich bei der nächsten anstehenden Wahl neu besetzt. Im Einzelfall kann es daher vorkommen, dass bei einer Wahl über die Besetzung von mehr als einem Sprecherposten entschieden wird.
 
3. Sprecher dürfen maximal einmal wiedergewählt werden.    
 
4. Die Mitglieder des Arbeitskreises wählen die Sprecher elektronisch per Email. Für die Durchführung der Wahl wird auf der jeweiligen Jahrestagung des Arbeitskreises ein mindestens zweiköpfiger Wahlausschuss ernannt. Der Ausschuss muss die Wahlen innerhalb von drei Monaten durchführen. Der Wahlausschuss informiert unmittelbar nach Ablauf der Nominierungsfrist alle Mitglieder des Arbeitskreises über ihre Stimmenzahl und die Liste der Kandidaten. Ab diesem Zeitpunkt können die Mitglieder ihre Entscheidung bezüglich der Stimmabgabe dem Wahlausschuss per Email mitteilen.
 
5. Kandidaten können auf der Jahrestagung des Arbeitskreises unmittelbar nach Ernennung des Wahlausschusses nominiert werden oder innerhalb einer Frist von vier Wochen. Ein Kandidat gilt als nominiert, wenn er von mindestens einem Mitglied des Arbeitskreises vorgeschlagen wurde und seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt hat. Kandidatenvorschläge, die nach der Jahrestagung stattfinden, sind dem Wahlausschuss schriftlich mitzuteilen. Die Sprecher des Arbeitskreises geben den nominierten Kandidaten über die Homepage und den Emailverteiler die Möglichkeit, sich den Mitgliedern des Arbeitskreises vorzustellen.
 
6. Die Anzahl der Stimmen, die ein Mitglied des Arbeitskreises bei der Wahl der Sprecher besitzt, ist abhängig von der Teilnahme an den Arbeitskreistagungen der letzten drei Jahre. Dabei gilt der folgende Schlüssel:
  
     
Anwesenheit    Stimmen
     
3x                    4
2x                    3
1x                    2
  

7. Die Stimmen dürfen beliebig auf die Kandidaten verteilt werden.
 
8. Bei der Besetzung eines neuen Sprecherpostens gilt der Kandidat als gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint. Sollte es im Ausnahmefall zu der Wahl mehrerer Sprecher kommen, gilt die Regel der einfachen Mehrheitswahl.  
 
9. Um die Ermittlung der Stimmenzahlen zu gewährleisten, führen die Sprecher des Arbeitskreises eine Liste über die Teilnehmer der Jahrestagungen, die kontinuierlich fortgeschrieben wird. Die Anfertigung der Liste beginnt mit der Jahrestagung 2004. Diese Liste wird über die Homepage öffentlich zugänglich gemacht.
 
Erläuterung:    

Mit der Formulierung und Verabschiedung einer Wahlordnung möchte der Arbeitskreis für Handlungs- und Entscheidungstheorie Anstoß für eine Diskussion über eine stärkere Binnendemokratisierung der DVPW geben. Wir sind der Ansicht, dass wir als Lehrende nicht einerseits in Seminaren unseren Studenten Vorträge darüber halten können, welche Vorzüge demokratische Entscheidungsverfahren besitzen und inwiefern eine demokratische Legitimation aus normativer Sicht notwendig ist, und andererseits in unseren eigenen Berufsverbänden auf genau diese Verfahren verzichten.
   
Wir möchten im Sinne des oben erwähnten Diskussionsanstoßes noch kurz erläutern, warum wir uns für bestimmte, einzelne Verfahrenspunkte in unserer Wahlordnung entschieden haben.   

Zu 1.) und 2.) Durch die turnusmäßige Wahl von drei Sprechern soll die Kontinuität der Arbeit des Arbeitskreises gewährleistet werden. Es soll also im Regelfall nicht zur Auswechslung der gesamten Führungsmannschaft auf einmal kommen; vielmehr soll die Kompetenz zweier Sprecher erhalten bleiben, so dass ein neu hinzugewählter Sprecher langsam mit den Aufgaben des Amtes vertraut gemacht werden kann. Weiterhin sind wir der Ansicht, dass Wahlen regelmäßig in festgelegten Abständen stattfinden sollen und nicht nur dann, wenn durch den freiwilligen Rücktritt eines Sprechers ein Posten frei wird. Sprecher müssen auch abwählbar sein. Die Festsetzung einer Amtsdauer schafft überdies Berechenbarkeit und Transparenz.

Zu 3.) Kontinuität ist zwar wünschenswert, sollte aber unserer Meinung nach auch nicht zu weit gehen. Erst das Zusammenspiel von Kontinuität und Wechsel ermöglicht gleichermaßen die Konservierung gemachter Erfahrungen wie die Belebung durch neue Ideen und Gestaltungsvorschläge. Erfolgreiche Vorstandsarbeit besteht gerade im Aufbau und in der Pflege eines Kompetenzreservoirs unter den Mitgliedern, so dass verantwortungsvolle Führungsaufgaben im Prinzip von vielen Mitgliedern übernommen werden können.     

Zu 4.) Die Durchführung einer elektronischen Wahl soll allen Mitgliedern und Aktiven im Arbeitskreis die Möglichkeit geben, an der Entscheidung über die Zusammensetzung eines künftigen Arbeitskreisvorstands teilzuhaben und die Ergebnisse der Wahl möglichst wenig von Zufälligkeiten der Anwesenheit während einer bestimmten Sitzung abhängig machen.

Zu 5.) Ganz besonders wichtig erscheint uns ein ausgereiftes Nominierungsverfahren. Die Mitglieder des Arbeitskreises sollen nicht mehr oder weniger unvorbereitet mit einer Wahl eines Sprechers konfrontiert werden. Kandidaten sollten auch nicht als Wunschkandidaten von vorherigen Sprechern präsentiert werden. Damit die Wahlen den Charakter echter Wahlen besitzen und nicht den einer mehr oder weniger versteckten Kooption, muss die Möglichkeit bestehen, dass Kandidaten aus dem Kreis der Mitglieder heraus nominiert werden. Das Nominierungsverfahren muss den Mitgliedern entsprechend transparent gemacht werden.     

Zu 6.-9.) Durch die elektronische Wahl per Email soll erreicht werden, dass auch Mitglieder, die ansonsten aktiv sind, aber auf einer bestimmten Tagung nicht anwesend sein konnten, ebenfalls Stimmrecht bei der Wahl neuer Sprecher haben. Zudem sollen aktive und engagierte Mitglieder, die das Rückgrat des Arbeitskreises bilden, entsprechend stärker berücksichtigt werden. Der Einfluss eines Mitglieds bei der Wahl der Sprecher sollte daher von der Mitarbeit im Arbeitskreis abhängig gemacht werden. Engagierte Mitglieder sollten einen entsprechend höheren Einfluss ausüben können. Wir haben uns für eine milde Differenzierung des Stimmgewichts entschieden: Hoch engagierte Mitglieder, die an allen drei letzten Jahrestagungen teilgenommen haben, besitzen gegenüber Mitgliedern, die einmal teilgenommen haben, das doppelte Stimmgewicht. Diese milde Differenzierung erscheint uns als der richtige Mittelweg und wird durch die vorgeschlagene Gewichtung von zwei bis vier Stimmen erzielt.


 
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