Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft
Arbeitskreis "Menschenrechte"

Aktuelles

Tagung: Das Recht auf Leben als Menschenrecht

Freitag, 13. Dezember 2019
im Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt

Das Recht auf Leben ist eine fundamentale Norm des deutschen Grundgesetzes sowie des internationalen Menschenrechtsregimes. „Jeder hat das Recht auf Le- ben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich“, so Art. 2(2) im Grundgesetz. „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person“, lautet Art. 3 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Dabei steht das Recht auf Leben nicht allein, sondern wird im Verbund mit anderen zentralen Werten genannt, so etwa körperliche Unversehrtheit, Sicherheit, individuelle Freiheit und Selbstbestim-mung. Entsprechend ist das Recht auf Leben mehr als das Recht, nicht getötet zu werden. Aus ihm können auch Ansprüche auf die Erhaltung eines menschenwürdigen Lebens und damit auf die Gewährleistung der dafür notwendigen Ressourcen abgeleitet werden. So ver-standen wirkt das Recht auf Leben im Verbund mit anderen Rechten, neben den oben genannten, weiter-reichend, etwa auch mit einem Recht auf gesundheitli-che Versorgung oder auf eine saubere Umwelt.Die Schader-Stiftung und der Arbeitskreis Menschen-rechte der Deutschen Vereinigung für Politikwissen-schaft (DVPW) laden zu einer Tagung ein, welche die verschiedenen Perspektiven, die das Recht auf Leben, auch in Verbund mit anderen Grund- und Menschen-rechten, haben kann, untersucht und zusammenbringt.

Weitere Informationen, das Tagungsprogramm sowie ein Anmeldeformular gibt es hier.