Demokratiekompetenz im Wandel: Was Schule leisten kann – und was nicht. Ein Beitrag von Christoph Jonas Kolb und Manuel Pietzonka
Demokratiebildung in der Schule soll junge Menschen befähigen, informiert, urteilsfähig und aktiv an einer pluralen Gesellschaft teilzunehmen. Der Beitrag erklärt Demokratiekompetenz als Ziel dieser Bildung – verstanden als Bündel aus Wissen, Haltung, Handeln, Urteil- bzw. Medienkompetenz sowie sozialen Fähigkeiten. Zugleich zeigt er Grenzen: Schulen arbeiten in klaren Hierarchien, Lehrkräfte sind oft überlastet, und digitale Desinformation (wie KI-Deepfakes) erhöhen den Druck. Wirksame Demokratiebildung braucht deshalb realistische Formate, gelebte Beteiligungskultur, klare Wertearbeit und Kooperation mit externen Partnern.