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3-Länder-Tagung 2016

3-Länder-Tagung 2016


 
 
Regionalismus in einer entgrenzten Welt
 
Gemeinsame Tagung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) und der Schweizerischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW)

 
vom 29.9.-1.10.2016
 
an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 
Ein zentrales Phänomen der globalisierten Welt ist die zunehmende Herausbildung politischer Institutionen, Entscheidungsprozesse und Handlungsfelder jenseits des Nationalstaats. Zugleich lassen sich in vielen Nationalstaaten innerstaatliche Prozesse der Regionalisierung, teils bis hin zur Sezession, beobachten. Bewegen wir uns hin auf eine „world of regions“ (Peter Katzenstein)? Und welche Folgen haben diese Entwicklungen?
 
Weder die Herausbildung transnationaler regionaler Organisationen noch die Untersuchung von innerstaatlichen Dezentralisierungsprozessen sind an sich neue Themen in der Politikwissenschaft. Im Zuge von Debatten über Prozesse der Globalisierung, der Entgrenzung von Räumen und Regieren jenseits des Staates erfährt die Befassung mit Regionalisierung – innerhalb von Staaten wie auch transnational – und Regionalismus einen Aufschwung sowie eine neue Ausrichtung. Wird die „vergleichende Regionalismusforschung“ gar zu einer eigenständigen Subdisziplin der Politikwissenschaft?
 
Auf der 3-Länder-Tagung der DVPW, ÖGPW und DVPW soll die Regionalismusforschung in dieser doppelten Perspektive auf inner- und intrastaatliche Prozesse vertieft werden. Auf den Call for Panels gingen im Sommer 2015 zahlreiche Vorschläge für Panels und Workshops (d.h. mehrere zusammenhängende Panels) ein. Vom Programmkomitee wurden insgesamt 33 Vorschläge ausgewählt und in insgesamt 8 thematischen Sektionen und 50 Panels gebündelt.